Springe zu Rezept

Kaum zu glauben, dass es hier noch kein Bananenbrot-Rezept gibt! Zum Glück ändert sich das hiermit und ich habe direkt dreierlei Variationen für euch, die ich alle ganz fest in mein Genießer-Herz geschlossen habe.

Bananenbrot war so ziemlich das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, als ich die pflanzliche Ernährung für mich entdeckt habe. Ich habe das Bananenbrot damals für eine längere Autofahrt nach Kroatien gebacken und weiß noch, wie ich auf der Rückbank nur ein kleines Stück davon bekam während die Jausenbox, in der ich es verwahrt hatte nicht mehr von den Vordersitzen zurückgegeben und einfach alles direkt vernascht wurde. Aber ich war viel zu froh und stolz auf mein gelungenes Back-Experiment, dass ich meinen Mitfahrern auch nur irgendwie böse sein konnte! Gutes Essen gemeinsam zu genießen und zu teilen ist doch letztendlich mit das Schönste!

Es gibt unzählige Arten und Varianten von Bananenbrot. Von zuckersüß zu ultra-bananig. Von flaumig weich zu teigig und ein bisschen nass und zäh. Das Rezept, das ich hier mit euch teile, ist zu meinem allerliebsten geworden und ich backe mittlerweile schon lange kein anderes mehr. Die Zutaten sind einfach perfekt aufeinander abgestimmt und es die perfekte Süße für mich. Ich mag es, wenn es nicht ganz so zuckersüß ist, aber doch süß genug, um eine leckere Nascherei zu sein, die keine Wünsche offen lässt. Die Konsistenz ist wunderbar saftig und ähnelt einem Kuchen, ohne jedoch zu schwer zu sein.

Ich mag es total, die verschiedensten Varianten auszuprobieren. Am liebsten mische ich natürlich etwas Schokolade unter den Teig. Aber auch Walnüsse und Datteln, ein feines Marmormuster oder auch Heidelbeeren haben es mir total angetan. Auf diese Weise wird es auch nie langweilig und man kann immer nach Lust und Laune das kreieren, worauf man gerade am meisten Appetit hat.

Das Beste an diesem Rezept ist außerdem, dass es sich im Handumdrehen und quasi mit links zubereiten lässt. Viel mehr als eine Schüssel und eine Backform braucht ihr nicht – so mag ich Backen am allerliebsten!

Ihr benötigt außerdem nur wenige Zutaten. Darunter sind Dinkelmehl, Haferflocken, Rohrohrzucker, natürlich Bananen, etwas Backpulver, Pflanzendrink und etwas vegane Margarine.

Wie immer bei meinen Rezepten, könnt ihr bei der Wahl eurer Zutaten auch gerne eurer Fantasie freien Lauf lassen. Anstelle der veganen Margarine könnt ihr beispielsweise auch gerne Kokosöl oder ein feines Nussmus verwenden. Erdnussmus harmoniert bestimmt auch wunderbar mit Banane und das will ich auf jeden Fall auch bald ausprobieren!

Den Rohrohrzucker finde ich in diesem Rezept vom Geschmack her perfekt. Genauso gut könnt ihr aber auch Kokosblütenzucker, Dattelsüße oder eine andere kristalline Süße verwenden. Die karamellige Note von Kokosblütenzucker schmeckt auch toll bei Bananenbroten!

Ich habe dieses Rezept bereits mit hellem Dinkelmehl oder auch der Vollkornvariante gebacken und auch ein Mischverhältnis hat perfekt funktioniert. Die Konsistenz wird mit reinem Vollkornmehl etwas trockener und ich kann euch empfehlen, dass noch einen Schuss mehr Pflanzendrink zu verwenden. Doch der nussige Geschmack passt da einfach auch super! Ihr könnt auch gerne einen Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzen. Das gibt noch einmal ein extra leckeres Aroma!

Gerne könnt ihr auch mit verschiedenen Gewürzen experimentieren. Ich füge gerne noch etwas Vanille oder Zimt hinzu. Im Winter mag ich etwas Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Nelken auch sehr gerne. Ich habe dieses Rezept sehr einfach gehalten, doch ihr seid herzlich eingeladen, euer Bananenbrot mit ein paar feinen Gewürzen noch aufzupeppen!

Das Bananenbrot ist ein echtes Multi-Talent! Es schmeckt wunderbar zum Frühstück, als süßer Snack für Zwischendurch oder auch als leckeres Dessert! Es ist auch einfach ideal, wenn mal wieder ein paar Bananen danach schreien, aufgebraucht zu werden – desto reifer, desto süßer und besser für das Bananenbrot! Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!

Lieblings-Bananenbrot

Rezept drucken
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 35 Min.
Portionen 1 Kastenform
Autor Marlene Forstinger

Zutaten

Für den Basis-Teig

  • 160 g Dinkelmehl
  • 80 g Haferflocken
  • 80 ml Pflanzendrink
  • 50 g vegane Margarine
  • 75 g Rohrohrzucker
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Bananen

Für das Dattel-Walnuss-Bananenbrot

  • 8 Datteln, entsteint
  • 50 g Walnüsse, gehackt

Für das Marmor-Bananenbrot

  • 1-2 EL Backkakao
  • 25 g Schokolade

Für das Bananenbrot mit Schokostückchen

  • 80 g Schokolade

Anleitungen

  • Die Haferflocken im Mixer fein mahlen und mit den übrigen trockenen Zutaten mischen.
  • Die vegane Margarine schmelzen und mit dem Pflanzendrink zu den trockenen Zutaten geben.
  • Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken, zu den anderen Zutaten geben und alles gut vermischen.

Für das Dattel-Walnuss-Bananenbrot

  • Die Datteln und die Walnüsse hacken und unter den Teig mischen.

Für das Marmor-Bananenbrot

  • Die Schokolade hacken und mit dem Backkakao unter die Hälfte des Teiges mischen.
  • In eine Kastenform abwechselnd eine Schicht hellen und dunklen Teig füllen und abschließend ein Messer oder einen Holzspieß in kreisförmigen Bewegungen durch den Teig ziehen. So entsteht nach dem Backen ein schönes Muster. Alternativ könnt ihr auch einfach nur die verschiedenen Teigsorten in die Kastenform schichten.

Für das Bananenbrot mit Schokostückchen

  • Die Schokolade hacken und unter den Teig mischen.

Zum Fertigstellen

  • Den fertigen Teig in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenbackform füllen und das Bananenbrot bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 35 Minuten backen. Am besten kontrolliert ihr mit einem Holzspieß, ob das Brot schön durchgebacken ist. Vor dem Anschneiden am besten vollständig auskühlen lassen, sodass es sich gut schneiden lässt.

Notizen

Eine weitere leckere Variante ist ein Bananenbrot mit frischen oder gefrorenen Heidelbeeren! Diese einfach unter den Teig mischen und schon bekommt ihr ein wunderbar fruchtiges Brot, das auch noch richtig toll aussieht! 
Ihr könnt gerne einen Teil des Mehls durch geriebene Nüsse ersetzen. Ich habe bei der Marmor-Variante einen Teil des Mehls durch Hanfsamen ersetzt, was auch sehr lecker geschmeckt hat. Gerne könnt ihr auch Vollkornmehl oder ein Mischverhältnis anstelle des hellen Dinkelmehls verwenden.
Am besten schmeckt das Brot, wenn die Bananen richtig schön reif und süß sind! Desto mehr braune Punkte auf der Schale sind, desto besser!
Gerne könnt ihr auch mit verschiedenen Gewürzen experimentieren. Ich füge gerne noch etwas Vanille oder Zimt hinzu. Im Winter mag ich etwas Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Nelken auch sehr gerne. Ich habe dieses Rezept sehr einfach gehalten, doch ihr seid herzlich eingeladen, euer Bananenbrot mit ein paar feinen Gewürzen noch aufzupeppen!