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Erbsen-Zucchinicremesuppe

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Zurzeit reifen im Garten unseres Nachbars unter dicken, leicht stacheligen Blättern riesengroße Zucchini zu bemerkenswerter Größe heran und letztes Wochenende hat er mir ein wunderschönes Geschenk gemacht, indem er mir eine unfassbar große Zucchini geschenkt hat! Zucchini zählen mit zu meinem liebsten Sommergemüse. Am liebsten mag ich sie eigentlich direkt vom Grill oder als leckeres Ofengemüse. Es braucht dabei gar keine außergewöhnlichen Gewürze oder eine tolle Zubereitungsart, um mich jedes Mal aufs Neue zu begeistern. In diesem Sommer habe ich aber auch wiederentdeckt, wie gut Zucchinicremesuppe schmeckt und möchte mein allerliebstes Rezept hier mit euch teilen!

Vorab habe ich aber noch eine kleine persönliche Geschichte für euch. Denn mit Cremesuppen habe ich meine eigene kleine nicht so schöne Vergangenheit. Als ich vor Jahren in einer Klinik wegen meiner damaligen Essstörung behandelt wurde, gab es mittags immer eine Cremesuppe als Vorspeise. Diese ähnelten in ihrer Konsistenz oft eher Kartoffelpüree und als ich eines Tages den Löffel in die Schale tauchte und er einfach stehen blieb als ich ihn los ließ, wusste ich nicht so recht, ob ich lachen oder weinen sollte. Damals ist mir die Lust an Cremesuppen ehrlich gesagt ein bisschen vergangen. Umso schöner, dass ich sie nun wieder für mich entdecke!

Cremigkeit ohne Sahne! Ja, bitte aber wie geht das?

Ich bin eine von denen, die generell gerne etwas „zum Beißen“ haben. So sehr ich meinen cremigen Porridge zum Frühstück liebe — bei herzhaften Gerichten darf es gerne stückig, crunchy und bissfest sein. Wenn schon flüssig, dann gerne so richtig cremig! Während bei klassischen Cremesuppen, zumindest meiner Erfahrung nach, Sahne immer eine wichtige Rolle spielt, kommt diese Variante ganz ohne aus. Für eine tolle cremige Konsistenz sorgen hier Kartoffeln, etwas Mandelmus und Erbsen! Den Erbsen verdankt die Suppe obendrein diese tolle grüne Farbe, die auch perfekt zur Zucchini passt.

Erbsen und Zucchini sind generell ein Dreamteam und ihre Geschmacksharmonie wird hier zusätzlich durch Rosmarin, Petersilie und Knoblauch unterstrichen. Erbsen liefern zudem wertvolles pflanzliches Protein und machen die Suppe somit auch angenehm sättigend.

Meine persönlichen Genusstipps

Ich toppe die Suppe am liebsten mit scharf angebratenen Zucchinischeiben, Erbsen und selbstgemachten Croutons. Hierfür brate ich gerne altes, in Stücke geschnittenes Roggenbrot oder Sauerteigbrot in etwas Olivenöl an. Nach Belieben kann auch etwas Basilikumpesto hinzugegeben werden. Dieses macht die Croutons noch aromatischer!

Alternativ esse ich die Suppe auch gerne mit Quinoa oder Reis. Als Beilage eignet sich natürlich auch ein knuspriges Brötchen oder frisches Brot. So wird daraus im Handumdrehen eine leckere leichte Hauptmahlzeit, die richtig gut sättigt und rundum zufrieden macht.

Anstelle von Zucchini eignet sich hier übrigens auch Brokkoli sehr gut. Diese beiden Gemüsesorten harmonieren besonders toll mit den Erbsen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

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Erbsen-Zucchinicremesuppe

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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 550 g Zucchini
  • 150 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 1 Kartoffel, mittelgroß
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 2 EL Bratöl
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Mandelmus, weiß
  • 1-2 EL Apfelessig
  • 1 EL Agavendicksaft (optional)
  • etwas Salz, Pfeffer

Anleitungen

  • Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in etwas Bratöl in einem Topf anbraten.
  • Die Kartoffel schälen und mit der Zucchini in kleine Stücke schneiden. Das geschnittene Gemüse und die gefrorenen Erbsen anschließend zu der Zwiebel geben und mitbraten.
  • Die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Die Petersilie grob hacken und die Rosmarinnadeln abrebeln.
  • Wenn das Gemüse gut angeröstet ist, die gehackten Knoblauchzehen, die Kräuter, Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer hinzugeben und die Suppe bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  • Nach Ende der Kochzeit das Mandelmus hinzugeben und die Suppe fein pürieren. Zuletzt den Apfelessig und den Agavendicksaft unterrühren und abschmecken.

Notizen

Als Toppings für die Suppe eignen sich besonders gut gebratene Zucchinischeiben, Erbsen und knusprige Croutons. Dafür röste ich am liebsten in Stücke geschnittenes trockenes Roggenbrot oder anderes Sauerteigbrot in etwas Olivenöl an.
Anstelle von Zucchini eignet sich hier übrigens auch Brokkoli sehr gut. Diese beiden Gemüsesorten harmonieren besonders toll mit den Erbsen.
Das Mandelmus ist optional, sorgt aber für eine tolle Cremigkeit. Alternativ kann auch etwas pflanzliche Sahne untergemischt werden.
Die Portionsgröße ist in diesem Rezept eher großzügig, weil ich die Suppe auch gerne als Hauptmahlzeit mit Croutons oder auch Reis serviere. Als kleine Vorspeise reicht die Suppe auch für 3 oder 4 Personen.