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Kürbis-Strudel mit Kichererbsen

Dieser Kürbis-Strudel mit Kichererbsen sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch richtig gut. In diesem Rezept teile ich außerdem mein liebstes und gelingsicheres Strudelteig-Rezept. Vielleicht geht es euch ja wie mir, und ihr hattet bisher auch etwas Respekt vor diesem sehr dünnen Teig. Passend zur Jahreszeit wird der Strudel mit einer würzigen Kürbis-Kichererbsen-Füllung gefüllt, die nicht nur lecker, sondern auch reich an pflanzlichem Protein ist.

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Kürbis-Strudel mit Kichererbsen
Strudelteig einfach selbst gemacht

Ich mache Strudelteig mittlerweile sehr gerne selbst und immer nach demselben Rezept. Die Basis-Zutaten sind neben hellem Dinkelmehl und etwas Olivenöl nur etwas Wasser sowie eine Prise Salz. Für ein besonders feines Aroma habe ich den Teig noch mit etwas Kurkuma und getrockneten Kräutern verfeinert. Das ist aber optional, denn der Teig schmeckt auch ganz klassisch ohne viele Gewürze sehr lecker. Er eignet sich für eine Vielzahl an Rezepten und kann ganz unterschiedlich gefüllt werden.

Das Tolle an diesem Teig ist, dass er so elastisch ist. Das Schlimmste an sehr dünnem Strudelteig ist auf jeden Fall, wenn er beim Ausrollen oder Zusammenrollen reißt und die Füllung herausquillt. Das ist mir bei diesem Rezept tatsächlich noch nie passiert. Der Teig wird nämlich mit heißem Wasser zubereitet, wodurch die Konsistenz besonders geschmeidig wird.

Am besten wird der Teig mit einer Rührmaschine und einem Knethaken zubereitet. Durch das kochende Wasser wird die Verarbeitung sonst schlimmstenfalls sogar schmerzhaft. Falls ihr keine Rührmaschine zuhause habt, empfehle ich euch, lauwarmes Wasser zu verwenden. Damit wird der Teig auch relativ elastisch und ihr verbrennt euch beim Kneten mit den Händen nicht die Finger.

Kürbis-Strudel mit Kichererbsen
Einfach, lecker füllen

Die Füllung ist einfach, würzig und reich an pflanzlichem Protein. Die Basis-Zutaten bilden Zwiebel, Knoblauch, Kürbis, Kichererbsen und Gewürze. Kurkuma, Paprikapulver und frische Petersilie harmonieren besonders gut mit Kürbis. Nach Belieben könnt ihr aber auch weitere oder andere Kräuter und Gewürze hinzufügen. Etwas Salbei, Kumin oder Curry passen beispielsweise auch sehr gut.

Zur Füllung kommt außerdem noch etwas Nussmus für eine tolle cremige Konsistenz. Ich bevorzuge für dieses Rezept Nussmus-Sorten mit einem eher subtilen Eigengeschmack und einer dezenten natürlichen Süße. Mandelmus und Cashewmus mag ich beispielsweise sehr gerne.

Kürbis-Strudel mit Kichererbsen
Leckere saisonale Alternativen

Je nach Jahreszeit könnt ihr den Strudel mit unterschiedlichen Gemüsesorten füllen. Alternativ zu Kürbis schmecken Kartoffeln, Spinat, Bärlauch, Zucchini, Spargel, Pilze und Linsen sehr gut. Hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt und ihr könnt euch vom saisonalen Gemüsebeet inspirieren lassen. Ich achte bei der Füllung nur darauf, dass die Konsistenz cremig und nicht zu trocken oder wässrig ist, damit der Strudel saftig wird und seine Form behält.

Der Strudel schmeckt frisch am besten, eignet sich aber auch sehr gut zum Aufwärmen im Ofen oder auf einem Kontaktgriller. Ich serviere dazu gerne einen bunten Salat und einen erfrischenden Kräuter-Knoblauch-Dip.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für herzhaftes Gebäck:

Kürbis-Strudel mit Kichererbsen
Kürbis-Strudel mit Kichererbsen

Kürbis-Strudel mit Kichererbsen

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Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Portionen 2 Personen

Zutaten

Für den Teig

  • 100 g Dinkelmehl, hell
  • 1 EL Olivenöl
  • 50 ml Wasser, heiß
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 2 g Salz

Für die Füllung

  • 150 g Kürbis
  • 120 g Kichererbsen, gekocht
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Handvoll Petersilie, frisch
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1 EL Nussmus (z.B. Mandelmus, Cashewmus)
  • etwas Salz, Pfeffer
  • 1 EL Bratöl

Anleitungen

Für den Teig

  • Das Wasser erhitzen (zwischen 80-90°C). Währenddessen das Mehl mit Salz mischen. Dann das heiße Wasser und Olivenöl hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig bis zur weiteren Verwendung zur Seite stellen.

Für die Füllung

  • Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in einer Pfanne mit Bratöl anbraten.
  • Währenddessen den Kürbis schälen, fein würfeln und dann zusammen mit den Kichererbsen etwa 5 Minuten mit der Zwiebel mitbraten.
  • Wenn das Gemüse gut angeröstet ist, 100 ml Wasser, Paprikapulver, zwei fein gehackte Knoblauchzehen, Salz und etwas Pfeffer hinzugeben. Alles etwa 10 Minuten dünsten lassen, bis der Kürbis weich ist.
  • Anschließend Apfelessig, Agavendicksaft, frisch gehackte Petersilie und Nussmus hinzugeben und alles gut vermischen. Die Masse nach Belieben etwas zerdrücken, damit die Füllung schön cremig wird.
  • Die Füllung vor der weiteren Verwendung etwas abkühlen lassen.

Für das Fertigstellen des Strudels

  • Den Teig auf einer Backmatte oder einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn zu einem langen Rechteck ausrollen.
  • Die Füllung längs in der Mitte des Teig-Rechtecks verteilen und den Teig dann von beiden kurzen Enden her einschlagen. Die Teigränder etwas andrücken, damit der Strudel gut zusammenhält.
  • Die gefüllte Teigrolle anschließend vorsichtig einrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nach Belieben mit etwas geschmolzener Margarine bestreichen und dann bei 190°C Ober- und Unterhitze etwa 15 bis 20 Minuten backen bis die Teig-Oberfläche goldbraun ist
  • Besonders gut passt dazu ein frischer Salat und ein würziger Knoblauchdip.

Notizen

Für eine extra schöne Kruste habe ich den Strudel mit etwas geschmolzener pflanzlicher Margarine bestrichen. Das ist optional, verleiht dem Strudel aber auch noch etwas zusätzlichen Geschmack.
Ich verwende für die Zubereitung des Teiges eine Rührmaschine und einen Knethaken. Das ist vor allem deshalb praktisch, weil der Teig mit heißem Wasser zubereitet wird und deshalb beim Kneten sehr heiß ist. Falls ihr keine Rührmaschine habt, würde ich euch empfehlen, das Wasser nicht ganz so heiß zu machen.