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Rote Rüben-Kartoffel-Bratlinge

Die Idee für diese leckeren Bratlinge schwirrt mir schon ganz lange im Kopf herum! Spätestens als ich am Wochenende meine Eltern besucht habe und in ihrem Gemüsegarten die riesigen rote Rüben-Knollen sah, wusste ich, dass es jetzt echt mal die Zeit ist, die Idee umzusetzen! Und tada, hier sind sie: super einfache, schnell gemachte und einfach mega leckere rote Rüben-Kartoffel-Bratlinge! Außen knusprig und innen trotzdem saftig! Ein echtes Wohlfühlessen, das auf ganz vielfältige Weise serviert werden kann. Und das Beste: Ihr braucht dafür nur vier Zutaten und etwas Salz!

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Am besten schmecken die Bratlinge übrigens ganz frisch aus der Pfanne! Wenn welche übrig bleiben (was selten der Fall ist), dann wärme ich sie auch gerne noch einmal im Backofen oder auf unserem Kontaktgriller auf! Kalt schmecken sie zwar auch, aber dann sind sie außen nicht mehr so schön knusprig.

Wir essen dazu am liebsten einen bunten Salat und einen leckeren Knoblauchdip mit Schnittlauch verfeinert. Als Dip passt aber auch eine Variante mit frisch geraspeltem Kren sehr gut! Als nächstes will ich auf jeden Fall gerne mal eine Art Apfel-Kren dazu servieren. Dieser leckere würzig-scharfe Dip ist in Österreich eine bekannte Beilage für den traditionellen Tafelspitz (ein Gericht mit gekochtem Rindfleisch) und besteht hauptsächlich aus geriebenem Apfel, einer Art sahnigen Kren-Zubereitung, die man aber auch super leicht selbst machen kann. Die Kombi aus fruchtig und scharf passt auf jeden Fall großartig zu Wurzelgemüse und harmoniert perfekt mit den Kartoffeln und den roten Rüben! Den klassischen Knoblauchdip bereite ich am liebsten mit (pflanzlichem) Skyr, gepressten Knoblauchzehen, etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer, ein bisschen Senf, sowie gehackten Schnittlauch zu. Anstelle von Schnittlauch passt auch Dille, Petersilie, Rosmarin oder Basilikum sehr gut! Eine leckere Idee ist übrigens auch, die Bratlinge für Burger zu verwenden! Entweder anstelle eines Patties oder auch als Brötchen-Ersatz!

Bunte Alternativen quer durchs Gemüsebeet

Dieses Rezept habe ich zwar rote Rüben-Kartoffel-Bratlinge getauft, das heißt aber nicht, dass ihr auch unbedingt diese beiden Gemüsesorten verwenden müsst! Anstelle von roten Rüben oder auch Kartoffeln eignen sich auch Zucchini, Kürbis, Süßkartoffeln, Knollensellerie oder Karotten wunderbar! Ich würde euch nur empfehlen darauf zu achten, dass das Gemüse im rohen Zustand eine feste Konsistenz hat und sich leicht raspeln lässt. Allein wenn ich an die nahende Kürbissaison denke, rinnt mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen und ihr könnt sicher sein, dass ich da auf jeden Fall eine leckere Version damit ausprobieren werde!

Außerdem passt etwas geriebener Käse oder zerbröselter Feta toll dazu. Ihr könnt den Käse entweder direkt mit den rohen geraspelten Zutaten mischen oder als Topping auf die noch heißen Bratlinge streuen.

Eine klassische Variante nur mit Kartoffeln findet ihr übrigens auch bereits auf meinem Blog!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

Rote Rüben-Kartoffel-Bratlinge

Rote Rüben-Kartoffel-Bratlinge

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 15 Min.
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 200 g Kartoffeln, geschält und roh
  • 100 g rote Rüben, geschält und roh
  • 2 EL Dinkelmehl, hell
  • 1 Ei
  • etwas Salz
  • etwas Bratöl

Anleitungen

  • Die Kartoffeln und die roten Rüben grob raspeln und in einer Schüssel mit Dinkelmehl, Salz und einem Ei gut vermischen.
  • Den Teig direkt portionsweise in einer beschichteten Pfanne mit Bratöl ausbacken. Dazu in der Pfanne etwas Bratöl erhitzen und mit einem Esslöffel jeweils etwas von der Masse mit ausreichend Abstand platzieren und am besten mit einem Pfannenwender etwas flachdrücken. Von einer Seite knusprig anbraten, dann wenden und auch von der anderen Seite gut anbraten.
  • Die fertigen Bratlinge schmecken am besten noch ganz heiß und frisch!

Notizen

Besonders gut passt zu den Bratlingen ein würziger Kräuter-Knoblauch-Dip und ein frischer Salat.
Wenn ihr kein Ei verwenden wollt, könnt ihr auch einen pflanzlichen Ei-Ersatz für die Bindung verwenden. Ich habe mich dabei schon an Flohsamenschalen probiert. Diese habe ich in etwas Wasser quellen lassen und dann unter die übrigen Zutaten gemischt. Die Bratlinge haben damit auch sehr lecker geschmeckt, aber die Konsistenz wurde weniger knusprig und innen ein bisschen mehr gummi-artig. Da muss ich selbst auf jeden Fall noch etwas Rumprobieren.
Anstelle von roten Rüben oder auch Kartoffeln könnt ihr übrigens auch prima andere Gemüsesorten verwenden. Wie wäre es zum Beispiel mit geraspelten Süßkartoffeln, Kürbis, Zucchini oder Karotten? Da gibt es einfach so viele leckere Alternativen!
 

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