Eintöpfe & Currys Hauptgerichte Herzhaftes

Schnelles Bohnen-Curry

Dieses schnelle Bohnen-Curry wurde in kurzer Zeit eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Gesund, ausgewogen und frisch zu kochen, muss weder aufwändig, noch kompliziert sein. Mit ein paar einfachen Tricks bei der Zubereitung lässt sich im Handumdrehen etwas Leckeres zubereiten. Dieses Curry ist reich an pflanzlichem Protein, kocht sich quasi von selbst und schmeckt richtig gut.

Gefällt dir meine Arbeit und du hast Lust mich zu unterstützen und dir gleichzeitig selbst etwas Gutes dabei zu tun? Dann freue ich mich sehr, wenn du meine aktuellen Rabattcodes nutzt.

Ich liebe es, achtsam zu kochen. Mir richtig viel Zeit für die Zubereitung zu nehmen, zum Schneiden von Gemüse, zum Kneten von Teig und auch zum Abwaschen der Kochtöpfe. Das fühlt sich für mich meistens wie Meditation an. Tatsache ist aber, dass es vor allem unter der Woche oft auch schnell gehen muss. Auch wenn ich von Zuhause arbeite, möchte ich mittags ungern lange in der Küche stehen. Gerade an solchen Tagen ist es verlockend, einfach mal schnell ein belegtes Brot oder ein Müsli zu essen. Versteht mich nicht falsch: Gegen Brot oder Müsli ist absolut nichts einzuwenden und beides ist für mich unverzichtbar in meiner Ernährung. Aber auf Dauer kann das dann doch etwas einseitig werden. Außerdem schätze ich vor allem jetzt, wo es draußen langsam kälter wird, warme Mahlzeiten sehr. Diese machen mich gefühlt auch einfach angenehmer satt und ich fühle mich mit etwas Warmem im Magen generell irgendwie ausgeglichener und wohler.

Meine besten Zutaten-Tipps für Tage, an denen es schnell gehen muss

Ganz grob achte ich immer darauf, dass meine Mahlzeiten so ausgewogen wie möglich sind. Das bedeutet, dass ich wenn möglich immer Kohlenhydrate, Fette und Proteine integriere. Bei schnellen Rezepten achte ich außerdem darauf, dass die Zutaten möglichst kurze Kochzeiten aufweisen. Tolle Kohlenhydratquellen sind hierbei beispielsweise Couscous, Quinoa, Polenta, Reisnudeln oder auch Sobanudeln. Bei Produkten die länger brauchen bis sie gar sind, nutze ich gerne einen einfachen Trick. Indem beispielsweise Getreide und Pseudogetreide einige Zeit vor dem Kochen eingeweicht wird, kann die Kochzeit deutlich reduziert werden. Wenn ich also Lust auf Reis, Hirse oder Buchweizen habe, weiche ich diese gerne bereits eine oder eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Kochen ein. So quellen die Körner bereits auf und die Kochzeit wird in etwa halbiert.

Bei pflanzlichen Proteinquellen greife ich sehr gerne auf Hülsenfrüchte oder Tofu zurück. Da Hülsenfrüchte bekanntlich einige Stunden eingeweicht werden und dann auch ziemlich lange kochen müssen, verwende ich gerne bereits vorgekochte Ware (entweder im Glas oder in der Dose verpackt). Alternativ verwende ich gerne getrocknete rote Linsen, da diese verhältnismäßig rasch gar sind und sich besonders gut für Currys oder Eintöpfe eignen. Außerdem habe ich nahezu immer Erbsen eingefroren, da sie eine tolle regionale Proteinquelle sind und sie im Handumdrehen aufgetaut werden können.

In diesem Bohnen-Curry habe ich direkt einige der Tipps umgesetzt. Den Reis habe ich bereits vor dem Kochen einige Zeit eingeweicht. Die weißen Bohnen habe ich aus der Dose verwendet und die Fisolen waren tiefgefroren. Dazu kam noch etwas frisches Gemüse vom Bauernmarkt, einige Gewürze und etwas Kokosmilch für eine wunderbar cremige Sauce.

Das Tolle ist außerdem, dass das Gemüseschneiden und Anbraten sehr rasch erledigt ist und das Curry dann nur noch ein paar Minuten vor sich hinköcheln muss. Währenddessen kann man dann entweder direkt die Küche aufräumen, oder einfach ein bisschen die Beine hochlegen. Gesunde Ernährung kann so einfach sein und genau das liebe ich sehr daran.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Inspirationen für schnelle und einfache Rezepte:

Schnelles Bohnen-Curry

Schnelles Bohnen-Curry

Rezept drucken
Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Melanzani (Aubergine)
  • 1 Handvoll Fisolen (grüne Bohnen), tiefgefroren
  • 1 Karotte, groß
  • 1 Dose Bohnen, weiß (240 g)
  • 100 ml Kokosmilch
  • 200 ml Wasser
  • 1-2 EL Bratöl
  • 1-2 TL Kurkuma (alternativ Curry)
  • etwas Ingwer, gemahlen
  • 1 TL Kokosblütenzucker (alternativ Agavendicksaft)
  • 1 EL Tomatenmark

Anleitungen

  • Die Zwiebel schälen und zusammen mit dem Gemüse schneiden.
  • Das Bratöl in einer Pfanne erhitzen, dann zuerst die Zwiebel darin anbraten und anschließend das geschnittene Gemüse hinzugeben.
  • Nach etwa zwei bis drei Minuten die Gewürze, den Kokosblütenzucker und das Tomatenmark hinzugeben. Alles weitere drei bis fünf Minuten anbraten.
  • Anschließend die Bohnen und die Fisolen sowie Kokosmilch und Wasser hinzugeben. Zugedeckt alles etwa 15 Minuten köcheln lassen bis das Curry schön cremig ist.
  • Nach Belieben mit Reis, frischem Koriander und Sesam bestreut servieren.

Notizen

Ihr könnt für dieses Curry auch gerne andere Gemüsesorten und Bohnen oder Hülsenfrüchte verwenden. Sehr lecker schmecken beispielsweise Zucchini, Spinat, Brokkoli und auch Pilze. Bei den Hülsenfrüchten mag ich beispielsweise Kichererbsen oder Erbsen sehr gerne.