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Tomaten-Erdnuss-Curry mit Knuspertofu

Heute habe ich wieder ein richtig leckeres Wohlfühlessen für euch! Curry schmeckt eigentlich das ganze Jahr über, tut aber in der kälteren Jahreszeit einfach besonders gut. Dieses Tomaten-Erdnuss-Curry mit Knuspertofu ist ein herrlich einfaches und ausgewogenes Gericht, das sich fast von selbst kocht und besonders reich an pflanzlichem Protein ist.

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Darin stecken neben Kürbis und einigen Gewürzen, roten Linsen und cremiges Erdnussmus. Für eine überraschend fruchtige Komponente sorgt Orangensaft und der Knuspertofu rundet das Curry richtig schön ab. Ich serviere dazu am liebsten Reis, aber auch frisch gebackenes Naan schmeckt richtig gut.

Viele gute Gründe für mehr rote Linsen auf dem Speiseplan

Rote Linsen verwende ich total gerne und oft, weil sie im Vergleich zu zahlreichen anderen Hülsenfrüchten nicht unbedingt eingeweicht werden müssen und sich sehr rasch zubereiten lassen. Die roten Linsen dennoch vor dem Kochen einzuweichen macht sie noch einmal leichter verdaulich. Wenn ihr Zeit zum Einweichen habt, lohnt sich das also auf jeden Fall. Zudem wird die Kochzeit durch das Einweichen noch einmal verkürzt. Generell sind rote Linsen einfach perfekt, wenn man Mahlzeiten nicht lange voraus planen möchte, Hülsenfrüchte nicht so gerne in Dosen verpackt kauft oder solche gerade nicht vorrätig hat. Rote Linsen brauchen etwa 15 bis 20 Minuten bis sie schön weich sind. Sie eignen sich auch besonders gut für Eintöpfe, Suppen oder Currys, weil sie beim Kochen etwas zerfallen und für eine besonders cremige Konsistenz ohne Pürieren sorgen.

Rote Linsen sind nicht nur eiweißreich, sondern haben auch einen niedrigen glykämischen Index. Dieser sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nur langsam ansteigt und man länger angenehm satt bleibt. Rote Linsen liefern zudem viele B-Vitamine, Zink, Magnesium und Folsäure. Sie enthalten außerdem viele Antioxidantien und sind somit eine wichtige Unterstützung für den Abwehrmechanismus des Körpers.

Es gibt also viele gute Gründe, öfter mal rote Linsen in den Speiseplan zu integrieren.

Leckere Alternativen

Der Orangensaft macht das Curry so richtig schön fruchtig und besonders. Für eine besonders cremige Alternative könnt ihr diesen aber auch gerne durch Kokosmilch ersetzen. Diese sorgt für einen besonders vollmundigen Geschmack und ist auf jeden Fall eine tolle Abwechslung.

Ich verwende für dieses Curry sehr gerne etwas rote Currypaste. Diese besteht neben Chili aus einigen weiteren Gewürzen und hat einfach ein richtig tolles Aroma. Alternativ könnt ihr für etwas Schärfe aber einfach eine Prise Chili verwenden.

Alternativ zum Knuspertofu passen hier auch geröstete Kichererbsen besonders gut. Der Tofu lässt sich außerdem gut durch Tempeh ersetzen.

Gerade haben Kürbisse ihre Hochsaison und sie passen hier auch einfach perfekt. Butternuss und Hokkaido zählen beispielsweise zu meinen Lieblingssorten. Alternativ passen je nach Jahreszeit Karfiol, Süßkartoffeln, Brokkoli oder auch einfach Kartoffeln sehr gut.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Wenn ihr Lust auf weitere Curry-Rezepte habt, dann könnt ihr euch gerne auch von meinen anderen Curry-Rezepten inspirieren lassen:

Tomaten-Erdnuss-Curry mit Knuspertofu

Tomaten-Erdnuss-Curry mit Knuspertofu

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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 24 Min.
Portionen 3 Portionen

Zutaten

Für das Curry

  • 1 Zwiebel
  • 4 Karotten, klein
  • 150 g Kürbis, geschält und entkernt
  • 100 g Linsen, rot
  • 2 Knoblauchzehe
  • 1 Glas Passata (690 Gramm)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Orangensaft
  • 2 EL Erdnussmus
  • 1-2 EL Rosinen (alternativ 4 Datteln, gehackt)
  • 1 TL (Kokosblüten-)Zucker
  • eine Prise Ingwer, gemahlen
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Currypaste, rot
  • eine Prise Salz
  • etwas Bratöl

Für den Knuspertofu

  • 200 g Tofu, geräuchert
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • 2 TL Maisstärke
  • eine Prise Salz

Anleitungen

  • Die Zwiebel und fein schneiden. Das Gemüse ebenfalls schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Etwas Bratöl in einer Pfanne erhitzen, die fein geschnittene Zwiebel darin anbraten. Dann das Gemüse, die Gewürze sowie den Kokosblütenzucker hinzugeben und etwa fünf Minuten mitbraten.
  • Anschließend Passata, rote Linsen, Rosinen, Gemüsebrühe, Currypaste und zwei fein gehackte Knoblauchzehen hinzugeben. Zugedeckt alles etwa 15 Minuten köcheln lassen. Dann Erdnussmus und Orangensaft einrühren und das Curry weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen bis die Konsistenz schön cremig ist.
  • Währenddessen den Tofu in kleine Würfel schneiden. Maisstärke, Salz und Paprikapulver mischen und die Tofuwürfel darin wälzen.
  • Die Tofuwürfel anschließend in Bratöl von allen Seiten knusprig braten.
  • Das Curry mit den gebratenen Tofuwürfel am besten ganz frisch servieren.

Notizen

Als Beilage passt besonders gut Reis oder frisches Naan.
Anstelle von Orangensaft passt auch Kokosmilch sehr gut. Letztere macht das Curry extra cremig. Der Orangensaft sorgt aber für eine tolle fruchtige Note. Ich verwende am liebsten frisch gepressten Orangensaft oder gekauften mit Fruchtfleisch.
Alternativ zu Knusper-Tofu passen hier auch geröstete Kichererbsen sehr gut.