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Green Goddness Protein-Dip

Der Frühling weckt bei mir gerade so richtig den Appetit auf ganz viel Frisches und viele bunte Farben. Dieser Green Goddess Protein-Dip ist deshalb genau das Richtige für diese Zeit: Viel saisonales Gemüse, pflanzliche Proteine, sehr cremig und angenehm würzig. Der Dip eignet sich besonders gut zum Dippen mit Rohkost, Crackern oder Ofenkartoffeln. Er schmeckt aber auch als Salatdressing, Füllung für Wraps oder auf ein bunt belegtes Brot.

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Einfach, gesund kochen mit wenigen Zutaten

Der Dip ist in wenigen Minuten zubereitet und es werden nur eine Handvoll Zutaten dafür benötigt. Die Basis bilden Erbsen, Stangensellerie, Sonnenblumenkerne und frische Petersilie oder Kräuter nach Wahl. Basilikum oder gerne auch junger Babyspinat bieten beispielsweise tolle Alternativen.

Der Dip wird besonders cremig durch die Sonnenblumenkerne und Erbsen. Hülsenfrüchte und Nüsse sowie Kerne und diverse Saaten bilden generell eine tolle Basis für cremige Aufstriche, Dips, Saucen, Suppen und Smoothies. Ähnlich wie Nussmus sind Sonnenblumenkerne in gemixter Form ein idealer pflanzlicher Sahne-Ersatz, der zudem viele wertvolle Nährstoffe und gesunde Fette liefert. Aufgrund ihres relativ subtilen Eigengeschmacks lassen sich Sonnenblumenkerne sehr vielseitig einsetzen. Ein weiterer Bonus ist außerdem, dass diese Kerne häufig regional verfügbar sind.

Tipps für eine besondere Cremigkeit

Nach Belieben können die Sonnenblumenkerne dennoch ganz einfach ersetzt werden. Cashews, Mandeln oder Kürbiskerne bieten beispielsweise leckere Alternativen, die auch für eine tolle Cremigkeit sorgen.

Zu Sonnenblumenkernen gebe ich trotzdem gerne noch etwas Nussmus hinzu, um den Aufstrich zusätzlich mit Nährstoffen aufzuwerten. Außerdem wird der Geschmack dadurch noch etwas intensiver und die Konsistenz cremiger. Ich verwende passend zu Sonnenblumenkerne gerne Nussmus-Sorten mit einem eher dezenten Eigengeschmack wie beispielsweise Mandelmus oder Cashewmus. Diese passen außerdem aufgrund ihrer natürlichen Süße sehr gut.

Schnelle Zubereitung ohne viel Aufwand

Das Tolle an diesem Dip ist unter anderem, dass für die Zubereitung nichts angebraten werden muss. Alles wird direkt gemixt und mensch spart sich dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Geschirr und Chaos in der Küche. Da ich den Dip eigentlich immer mit tiefgekühlten Erbsen zubereite, ist es nur wichtig, diese vorab in der heißen Gemüsebrühe auftauen zu lassen. Die tiefgkühlten Erbsen kühlen die Gemüsebrühe dann auch direkt ab, wodurch die Temperatur nach dem Mixen perfekt zum Servieren ist, da der Dip gut gekühlt oder bei Zimmertemperatur am besten schmeckt.

Saisonale Alternativen

Für eine feine würzige Note sorgen in diesem Rezept Stangensellerie und Knoblauch. Nach Belieben kann der Knoblauch auch weggelassen werden. Der Stangensellerie kann auch gerne durch eine saisonale Alternative ersetzt werden. Etwas Brokkoli, Zucchini, Bärlauch oder Spinat passen beispielsweise auch sehr gut zu den Erbsen. Die exakte Menge an Gemüse ist in diesem Rezept nicht so wichtig. Ich achte meistens nur darauf, dass ich mehr Erbsen als anderes Gemüse verwende, da diese die cremige Basis für den Dip bilden.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für schnelle, einfache und leckere Aufstriche sowie Cracker, die sich perfekt zum Dippen eignen:

Green Goddness Protein-Dip

Green Goddness Protein-Dip

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 150 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 1 Stange Stangensellerie
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Apfelessig
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 1/2 Bund Petersilie, frisch
  • 1 EL Nussmus (z. B. Cashewmus, Mandelmus)
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Salz (optional)

Anleitungen

  • Die tiefgekühlten Erbsen und die Sonnenblumenkerne mit heißer Gemüsebrühe übergießen und einige Minuten ziehen lassen, damit die Erbsen auftauen und die Sonnenblumenkerne weich werden.
  • Währenddessen den Stangensellerie in Stücke schneiden und die Petersilie grob hacken.
  • Anschließend die Erbsen mit der Gemüsebrühe und den anderen Zutaten fein mixen.

Notizen

Für eine mildere und weniger würzige Variante kann die Knoblauchzehe weggelassen werden. 
Für eine etwas dickflüssigere Konsistenz können entweder etwas mehr Sonnenblumenkerne hinzugegeben, oder etwas weniger Gemüsebrühe verwendet werden.
Das Nussmus ist optional, liefert aber viele wertvolle Nährstoffe, gesunde Fette und macht den Dip noch cremiger und geschmacksintensiver.
Nach Belieben kann die Petersilie auch durch Basilikum oder —abhängig von der Jahreszeit— Barlach ersetzt werden.