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Röstpaprika-Aufstrich

Die Aufstrich-Klassiker Hummus und Frischkäse bekommen heute ordentlich Konkurrenz! Dieser cremige Röstpaprika-Aufstrich ist im Handumdrehen zubereitet, richtig aromatisch und sehr einfach zuzubereiten. Ich weiß gar nicht, warum es dieses Rezept erst jetzt auf meinen Blog schafft, denn ich habe ihn in den letzten drei Jahren bereits unzählige Male gemacht. Wahrscheinlich war er einfach immer so schnell aufgegessen, dass ich kein Foto davon machen konnte. Umso mehr freut es mich jetzt, dass ich mir heute endlich mal die Zeit genommen und ihn für euch in Szene gesetzt habe.

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Wenige Zutaten und ganz viel Geschmack

Die einfache Basis bilden Zwiebel, rote Paprika (ich verwende am liebsten große Spitzpaprika) und Sonnenblumenkerne. Gewürzt wird der Aufstrich mit Tomatenmark, Agavendicksaft, Paprikapulver, frischem Zitronensaft und natürlich einer Prise Salz. Durch das scharfe Anbraten der Paprika bekommt der Aufstrich ein richtig schönes Röstaroma, das toll zu knusprig getoastetem Baguette oder auch zu Ofenkartoffeln passt.

Die Sonnenblumenkerne sorgen hier nicht nur für eine tolle Cremigkeit, sondern liefern auch wertvolle ungesättigte Fettsäuren und auch eine ordentliche Portion pflanzliches Protein. Ich verwende Sonnenblumenkerne auch deshalb sehr gerne, weil sie oft aus regionalem Anbau erhältlich und im Vergleich zu vielen Nüssen auch sehr kostengünstig sind. Sie eignen sich außerdem perfekt als Basis für cremige Saucen, Suppen oder eben auch Aufstriche und Dips. Bei mir kommen sie außerdem oft als Topping für Müsli, Porridge, Salate, Nudeln oder viele andere Gerichte zum Einsatz. Ein bisschen Crunch schadet nie und umso besser, wenn man dabei noch zusätzlich Nährstoffe bekommt.

Leckere Alternativen

Der Aufstrich bietet trotz der kurzen Zutatenliste auch Raum für Kreativität und Experimentierfreude. Die Sonnenblumenkerne lassen sich beispielsweise sehr gut durch Nüsse oder andere Kerne ersetzen. Zu meinen Favoriten zählen hierbei Cashews, Mandeln und Walnüsse. Aber auch Kürbiskerne sorgen für einen tollen und einzigartigen Geschmack.

Für eine besonders würzige Variante verfeinere ich den Aufstrich gerne noch mit eingelegten Pfefferoni, etwas Cayennepfeffer oder Chili. Als Topping sind für mich außerdem frische Kräuter ein absolutes Muss. Ein bisschen frisches Basilikum oder Petersilie runden den Geschmack einfach richtig schön ab.

Ideal für Mealprep

Selbstgemachte Aufstriche finde ich vor allem super, weil man sie sehr gut vorbereiten kann. Besonders in stressigen Zeiten nehme ich mir gerne diese kurze Zeit und bereite ein paar Portionen davon vor. In einem Schraubglas lässt sich dieser Aufstrich beispielsweise problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. So kann man sich dann im Handumdrehen ein bunt belegtes Brot herrichten oder hat einen tollen Dip für Bratkartoffeln, der auch noch viele Nährstoffe liefert.

Ich wünsche euch ganz viel spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits einige leckere Ideen für Aufstriche sowie leckere Cracker, die perfekt zum Dippen sind:

Röstpaprika-Aufstrich

Röstpaprika-Aufstrich

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 1 Zwiebel, klein
  • 2 Paprika, rot
  • 2 Knoblauchzehen
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 1/2 Zitrone
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 EL Agavendicksaft (alternativ eine Dattel)
  • etwas Bratöl
  • etwas Salz

Anleitungen

  • Die Sonnenblumenkerne mit 400 ml heißem Wasser übergießen und bis zur weiteren Verwendung darin ziehen lassen.
  • Die Zwiebel schälen, fein schneiden und in etwas Bratöl anbraten.
  • Währenddessen die Paprika halbieren, entkernen, in Stücke schneiden und dann mit der Zwiebel mitbraten
  • Nach etwa zwei is drei Minuten das Paprikapulver sowie das Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten.
  • Dann die Sonnenblumenkerne mit dem Einweichwasser, Salz und Agavendicksaft hinzugeben und alles etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.
  • Wenn die Flüssigkeit etwa zur Hälfte verkocht und die Paprika schön weich ist, den Saft einer halben Zitrone hinzugeben und alles fein pürieren.
  • Den Dip nach Belieben mit frischen Kräutern garnieren.

Notizen

Der Dip lässt sich einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Ich fülle ihn am liebsten in ein einfaches Schraubglas.
Anstelle von Sonnenblumenkernen können auch Nüsse oder andere Kerne verwendet werden. Sehr lecker finde ich beispielsweise Cashews oder Walnüsse.