Herzhaftes Schnelle Küche

Das Weltbeste Vegane Rührei

Das Weltbeste Vegane Rührei! Definitiv ein selbstbewusster Titel, aber ich verspreche euch, dieses Rezept ist der absolute Hammer! Es ist in etwa fünfzehn Minuten aus einer handvoll Zutaten zubereitet. Die Basis bildet Naturtofu, der mit Zwiebel, Paprika und Pfefferoni scharf angebraten wird. Kurkuma, Salz, frischer Pfeffer und frische Kräuter sorgen für eine feine Würze. Aromatische Kürbis- und Sonnenblumenkerne bringen einen leichten Crunch und Pflanzendrink sowie Cashewmus sorgen für eine geniale Cremigkeit. Der Naturtofu wird durch das Köcheln in der würzigen Marinade außerdem richtig schön zart und einfach nur mega lecker.

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Das vegane Rührei ist auf etwas getoastetem Sauerteigbrot ein richtig feines Frühstück, schmeckt aber auch zu jeder anderen Tageszeit. Da es durch den Naturtofu eine gute Portion pflanzliches Eiweiß liefert, eignet es sich auch toll als Proteinquelle in bunten Bowls, als Beilage zu Bratkartoffeln oder Füllung für Wraps.

Meine Geheimzutat für das weltbeste vegane Rührei

Das Besondere an diesem Rezept ist eindeutig das Cashewmus! Dieses macht das vegane Rührei wunderbar cremig, sorgt für ordentlich Geschmack und wertvolle Fette. Cashewmus mag ich hier besonders gerne, da es einen leicht süßen, aber dennoch gegenüber anderen Nussmus-Sorten einen eher neutralen Eigengeschmack hat. Falls ihr kein Cashewmus zur Hand habt, könnt ihr dieses durch einen Schuss (pflanzliche) Sahne ersetzen oder es auch einfach weglassen. Es ist kein Muss, macht das vegane Rührei aber nochmal leckerer.

Bunte Geschmacksvielfalt

Die Pfefferoni sind bei mir ein absolutes Muss, weil sie das vegane Rührei richtig schön würzig und pikant machen. Dazu passen besonders gut rote Paprika und frisches Basilikum. Je nach Jahreszeit, Lust und Laune schmeckt das vegane Rührei aber auch mit Pilzen, Spinat und Cocktail-Tomaten sehr lecker. Auch etwas angebratener Kürbis oder Oliven sind richtig gut.

Was Gewürze angeht mag ich Kurkuma und frischen Pfeffer hier besonders gerne. Kurkuma sorgt neben Geschmack auch für eine tolle goldene Farbe. Besonders gut passt hier natürlich auch Kala Namak. Dieses schwarze Schwefelsalz hat einen überraschend echten Ei-Geschmack und rundet das Geschmackserlebnis zusätzlich ab.

Übrigens: ich liebe Vielfalt!

Ich liebe die pflanzliche Ernährung, aber ich schätze auch Vielfalt und bewussten Konsum. Ich esse dieses vegane Rührei total gerne, aber ab und an esse ich auch gerne Eier. Persönlich ist mir sehr wichtig: Es muss nicht immer ganz vegan oder gar nicht heißen. Ab und an pflanzliche Alternativen in die Ernährung einzubauen ist eine wundervolle Sache und wichtiger noch als jede Ernährungsregel ist meiner Meinung nach achtsame Neugier. Die Lust, Neues ausprobieren zu wollen ist so etwas Schönes und man entdeckt dadurch oft ganz neue tolle Dinge. Was ich euch damit sagen möchte: Mein Rezept für das weltbeste vegane Rührei ist nicht nur für jene, die sich pflanzlich ernähren, sondern definitiv für alle, die gerne genießen.

Eines ist mir dabei außerdem noch wichtig. Vegane Alternativen schmecken oft nicht eins zu eins wie das tierische Original. Das muss meiner Meinung nach auch gar nicht so sein. Ich hatte bei diesem Rezept nicht den Anspruch, dass es genau wie Rührei schmeckt. Ich habe mir aber eine ähnliche Textur und ein richtig leckeres Endergebnis gewünscht. Und genau das ist hier für mich mehr als erfüllt. Ich hoffe sehr, dass euch das Rezept genauso viel Freude und Genuss bereitet wie mir und ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren!

Alles Liebe, Marlene

Ich esse das vegane Rührei am liebsten mit knusprigem Brot! Wenn ihr Lust auf selbstgebackenes Brot habt, findet ihr auf meinem Blog bereits einige tolle Brotrezepte, die sehr einfach zuzubereiten sind:

Das Weltbeste Vegane Rührei

Das Weltbeste Vegane Rührei

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 10 Min.
Portionen 2 Personen

Zutaten

  • 300 g Naturtofu
  • 200 ml Pflanzendrink
  • 1 Zwiebel
  • 1 Paprika
  • 2 Pfefferoni, eingelegt
  • 1 EL Bratöl
  • 1 EL Cashewmus
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 EL Kerne (z. B. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne)
  • etwas Salz, frischer Pfeffer
  • frische Kräuter (z. B. Basilikum, Petersilie)

Anleitungen

  • Die Zwiebel schälen und fein schneiden.
  • Die Paprika halbieren, entkernen und mit der Pfefferoni klein schneiden.
  • Das Öl in einer Pfanne erhitzen, zuerst die Zwiebel darin anbraten und dann die geschnittene Paprika sowie die Pfefferoni hinzugeben.
  • Den Tofu mit den Fingern oder einer Gabel zerbröseln, in die Pfanne geben, mit Kurkuma, Salz sowie frischem Pfeffer würzen und alles etwa fünf Minuten anbraten. Währenddessen ab und zu umrühren.
  • Anschließend den Pflanzendrink sowie das Cashewmus hinzugeben, gut umrühren und dann zugedeckt etwa fünf bis zehn Minuten köcheln lassen bis die Konsistenz schön cremig ist. Dann die frisch gehackten Kräuter sowie die Kerne untermischen und nach Belieben auf getoastetem Sauerteigbrot servieren.

Notizen

Das Cashewmus sorgt in diesem Rezept für eine wunderbar cremige Konsistenz. Außerdem bringt das Nussmus zusätzlich Geschmack und wertvolle Fette. Cashewmus mag ich hier besonders gerne, da es einen leicht süßen, aber dennoch gegenüber anderen Nussmus-Sorten eher neutralen Eigengeschmack hat. Falls ihr kein Cashewmus zur Hand habt, könnt ihr dieses durch einen Schuss (pflanzliche) Sahne ersetzen oder auch einfach weglassen. Es ist kein Muss, macht das vegane Rührei aber nochmal leckerer.
Falls ihr Kala Namak zuhause habt, dann kann ich euch total empfehlen, das vegane Rührei damit zu verfeinern, weil das schwarze Schwefelsalz für einen überraschend echten Ei-Geschmack sorgt.