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Vegane Linsen-Pasteten

Diese leckeren Linsen-Pasteten sind im Handumdrehen zubereitet, sind reich an pflanzlichen Proteinen und ideal zum Vorbereiten für eine Feier mit Familie oder Freunden. Der einfache Strudelteig wird mit Kurkuma und Paprikapulver verfeinert. Ich teile außerdem meinen absoluten Geheimtipp mit euch, damit der Strudelteig schön elastisch und geschmeidig wird. Gefüllt werden die kleinen Pasteten mir einer würzigen Linsen-Füllung, die durch frische Kräuter und Walnüsse besonders aromatisch wird.

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Mein Tipp für den perfekten Strudelteig

Der einfache Strudelteig besteht aus hellem Mehl, etwas Kurkuma, Paprikapulver, Salz und sehr heißem Wasser. Das heiße Wasser macht in diesem Rezept einen großen Unterschied. Damit wird der Teig nämlich besonders elastisch und lässt sich sehr dünn ausrollen ohne zu reißen. Der Teig eignet sich nicht nur für diese Pasteten, sondern auch für viele andere Strudel, Quesadillas, Enchiladas und andere Rezepte. Kurkuma und Paprikapulver sind optional, sorgen aber für eine tolle gelbe Farbe und auch etwas zusätzlichen Geschmack im Teig. Nach Belieben kann der Teig auch mit getrockneten Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Majoran verfeinert werden.

Das Kneten des Teiges klappt übrigens am besten mit einer Rührmaschine und einem Knethaken, da der Teig anfangs sehr heiß ist. Wenn ihr keinen Knethaken zuhause habt, empfehle ich euch, das Wasser weniger stark zu erhitzen und den Teig rasch mit den Händen zu kneten. Der Teig wird dadurch etwas weniger geschmeidig, lässt sich aber dennoch gut verarbeiten.

So gelingt die würzige Linsenfüllung

Die Füllung ist sehr geschmackvoll, aber dennoch richtig einfach zuzubereiten. Ich verwende als Basis gerne gekochte grüne Linsen, Tellerlinsen, Berglinsen oder Belugalinsen. Alternativ schmecken aber auch rote und gelbe Linsen sowie andere Hülsenfrüchte sehr lecker.

Die Linsen werden mit Zwiebel und Karotten angebraten, damit die Füllung besonders geschmackvoll wird. Gewürzt wird außerdem mit Tomatenmark, Knoblauch, Paprikapulver, Senf, Apfelessig, Petersilie und etwas Rohrzucker. Nach Belieben kann die Füllung auch mit etwas Rosmarin, Thymian, Majoran oder auch Kurkuma, Kumin und Kümmel verfeinert werden. Mein persönlicher Tipp ist außerdem eine Mischung aus geräuchertem und edelsüßem Paprikapulver. Das geräucherte Paprikapulver verleiht der Füllung einen besonders herzhaften und aromatischen Geschmack. Damit die Pasteten richtig schön cremig und saftig werden, wird die Füllung püriert. Ihr könnt die Konsistenz aber gerne eher grob lassen, damit noch einige Linsen und Gemüsestücke erhalten bleiben.

Besonders gut schmecken die Pasteten ganz frisch aus dem Ofen mit einem würzigen Knoblauch-Kräuter-Dip und einem bunten Salat. Sie lassen sich aber auch sehr gut aufbewahren und im Ofen oder im Kontaktgriller rasch aufwärmen. So hat man im Handumdrehen ein leckeres und gesundes Mittag- oder Abendessen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für leckeres Gebäck:

Vegane Linsen-Pasteten

Vegane Linsen-Pasteten

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Vorbereitungszeit 30 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Portionen 5 Stück

Zutaten

Für den Teig

  • 200 g Mehl, hell
  • 2-3 g Salz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • etwas Paprikapulver

Für die Linsen-Füllung

  • 1 Zwiebel
  • 200 g Linsen, gekocht
  • 50 g Walnüsse, gehackt (alternativ Sonnenblumenkerne
  • 2 Karotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Senf
  • 2 EL Bratöl
  • etwas Rohrzucker

Anleitungen

  • Die Zwiebel und die Karotten schälen, klein schneiden und in Bratöl anbraten. Nach etwa zwei bis drei Minuten Paprikapulver, Tomatenmark, gehackte Petersilie, Linsen, Walnüsse, Senf, eine Prise Rohrzucker, Salz, Pfeffer und Apfelessig hinzugeben. Alles etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Anschließend grob pürieren.
  • Für den Teig das Mehl mit Kurkuma, Paprikapulver und Salz mischen. Dann nach und nach 100 ml kochendes Wasser hinzugeben und alles rasch zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig in gleich große Stücke (etwa 5 Stück) teilen und jedes Teigstück dünn (etwa 1 bis 2 mm) zu einem Rechteck ausrollen. Entlang einer langen Seite der Rechtecke etwas Füllung verteilen und dann von der kurzen Seite her aufrollen, sodass lange gefüllte Teigrollen entstehen. Jede Teigrolle so aufrollen, dass kleine Pasteten entstehen und die Enden etwas andrücken.
  • Die Pasteten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nach Belieben mit etwas Pflanzendrink bepinseln und Sesam bestreuen und bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 20 bis 25 Minuten backen. Die Pasteten sollten an der Oberfläche schön goldbraun sein.

Notizen

Besonders gut schmecken die Pasteten frisch aus dem Ofen mit einem würzigen Knoblauchdip und einem bunten Salat.