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Vegane Apfel-Rosen mit Zimt

Wenn im Winter draußen keine Blumen blühen, müssen wir uns eben selbst welche backen. Diese veganen Apfel-Rosen duften himmlisch nach Zimt, sehen toll aus und schmecken richtig lecker. Die Zubereitung ist sehr einfach und es werden nur eine Handvoll Zutaten benötigt, die sich in den meisten Vorratsschränken finden lassen.

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Die Basis bildet ein einfacher Hefeteig. Ich verwende dafür am liebsten eine helle Mehlsorte, da der Teig damit immer besonders fluffig und saftig wird. Alternativ könnt ihr aber gerne auch etwas Vollkornmehl hinzugeben. In diesem Fall empfehle ich euch ein Verhältnis von zwei Teilen hellem Mehl und einem Teil Vollkornmehl. So wird der Teig auf jeden Fall trotzdem schön fluffig.

Die entscheidende Zutat in diesem Rezept ist eindeutig Zimt. Dieses Gewürz ist nicht umsonst vor allem im Winter beliebt. Es wirkt nicht nur wärmend, sondern ist auch reich an Antioxidantien, die unter anderem für ein starkes Immunsystem wichtig sind. Ich verwende übrigens am liebsten Ceylon-Zimt. Diese Sorte enthält im Vergleich zu dem sonst häufig verwendeten Cassia-Zimt weniger Cumarin, welches unter anderem zu Kopfschmerzen, Bauchschmerzen oder auch Schwindel führen kann. Ceylon-Zimt ist etwas teurer als Cassia-Zimt, doch da meist nur geringe Mengen davon zum Würzen verwendet werden, lohnt sich diese Investition auf jeden Fall. Für eine besonders winterliche Variante könnt ihr neben Zimt etwas Lebkuchen– oder auch Chai-Gewürz verwenden. Auch eine Prise gemahlene Nelken oder Kardamom wärmen von innen und passen richtig gut zu den Äpfeln.

Gesüßt wird in diesem Rezept mit Rohrzucker. Dieser harmoniert nicht nur toll mit den Äpfeln, sondern lässt sich auch sehr einfach verarbeiten. Generell könnt ihr aber auch gerne andere Süßungsmittel verwenden. Dattelpaste, Dattelzucker oder Kokosblütenzucker sind nur wenige leckere Alternativen, die zudem einen tollen Eigengeschmack haben, der ein wenig an Karamell erinnert.

Besonders wichtig sind in diesem Rezept auch die Äpfel. Diese werden in sehr dünne Scheiben geschnitten und kurz in einem Zimt-Zucker-Wasser gekocht. Dadurch werden sie schön weich und lassen sich dann einfacher mit dem Hefeteig aufrollen. Dabei ist es entscheidend, dass ihr eine Apfelsorte wählt, die beim Kochen nicht zerfällt. Gala bietet sich beispielsweise aufgrund des relativ süßen Aromas und festen Fruchtfleisch sehr gut an.

Besonders gut schmecken die Apfel-Rosen, wenn sie ganz frisch aus dem Backofen kommen. Ich serviere dazu auch gerne etwas Vanilleeis. Das cremige Eis passt einfach toll zu flufüigen Hefegebäck — vor allem, wenn es dann etwas schmilzt, weil die Apfel-Rosen noch ofenwarm sind. Die Apfel-Rosen lassen sich bei Zimmertemperatur beispielsweise in einem Brotbeutel oder einer Brotdose aber auch gut zwei oder drei Tage aufbewahren. Gebackener Hefeteig mag es generell nicht gerne kalt und sollte deshalb nicht im Kühlschrank gelagert werden. Damit die Apfel-Rosen dann trotzdem wieder so fluffig wie zu Beginn werden, könnt ihr sie beispielsweise kurz in die Mikrowelle oder auch in den Backofen geben und aufwärmen. Dann schmecken sie immer wie frisch gebacken.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für leckere Kuchen und Hefegebäck:

Vegane Apfel-Rosen mit Zimt

Vegane Apfel-Rosen mit Zimt

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Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Portionen 8 Stück

Zutaten

Für den Hefeteig

  • 150 g Mehl, hell
  • 20 g Rohrzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/3 Pkg. Trockenhefe
  • 25 g Butter, vegan
  • 70 ml Pflanzendrink
  • eine Prise Salz

Für die Füllung

  • ca. 2 Äpfel (je nach Größe etwas mehr bzw. weniger)
  • 1-2 EL Rohrzucker
  • 1 TL Zimt

Anleitungen

Für den Hefeteig

  • Den Pflanzendrink mit der veganen Butter erwärmen damit diese flüssig wird.
  • Mehl, Trockenhefe, Rohrzucker, Vanillezucker, Salz und Zimt in einer Schüssel mischen. Dann die Pflanzendrink-Butter-Mischung hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig bis zur weiteren Verwendung kurz zur Seite stellen.

Für die Füllung

  • Die Äpfel halbieren, entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.
  • 50 ml Wasser mit einem halben Teelöffel Zimt und etwa einem Teelöffel Rohrzucker zum Kochen bringen, dann die geschnittenen Äpfel hinzugeben und diese etwa drei bis fünf Minuten bei geringer Hitze darin köcheln lassen bis sie schön weich sind. Die Apfelscheiben anschließend etwas abkühlen lassen.
  • Den restlichen Rohrzucker und Zimt in einer kleinen Schale mischen.
  • Den Hefeteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn (ca. 0,2 mm) zu einem Rechteck ausrollen. Das Rechteck anschließend längs in schmale (ca. ein bis zwei Finger breit) Streifen schneiden.
  • Zuerst jeden Teigstreifen mit etwas Zimt-Zucker-Mischung bestreuen.
  • Dann auf jeden Teigstreifen die Apfelscheiben mit der runden Seite nach oben zeigend legen, sodass sich die Apfelscheiben immer halb überlappen.
  • Anschließend jeden Teigstreifen vorsichtig von der langen Seite her aufrollen, sodass eine schöne Rosen-Form entsteht.
  • Die Apfel-Rosen in eine eingefettete oder mit Muffin-Förmchen ausgelegte Muffin-Backform legen. Die Äpfel sollten dabei nach oben zeigen. Die Apfel-Rosen anschließend mindestens 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort ruhen lassen. Das Teigvolumen sollte sich in dieser Zeit deutlich vergrößern.
  • Anschließend nach Belieben etwas Zimt-Zucker-Mischung auf den Apfelrosen verteilen und diese dann bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen.

Notizen

Wenn ihr kein Muffin-Backblech habt, könnt ihr die Apfel-Rosen auch einfach dicht nebeneinander in eine Backform eurer Wahl schichten oder einfach nebeneinander auf ein Backblech legen. Während der Teig ruht, kann es jedoch sein, dass die Apfel-Rosen dann etwas ihre Form verlieren.