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Als ich vor kurzem mein Rezept für weiche Schoko-Hafer-Cookies mit euch geteilt habe, war ich direkt Feuer und Flamme für die Idee, auch eine knusprige Variante zu kreieren! Mal ehrlich, diese leckeren crunchy Hafer-Kekse liebt doch wirklich jeder! Auch wenn ich mir anfangs etwas unsicher war, wie ich die Kekse so richtig schön knusprig bekomme, war ich wieder mal total überrascht davon, wie einfach und lecker und dabei noch gesund das Rezept nun letzten Endes geworden ist!

Das ist außerdem mal wieder ein echtes Basis-Rezept, das sich auf ganz vielfältige Weise und je nach Lust und Laune abwandeln, verfeinern und re-kreieren lässt! Alles was ihr dazu braucht, sind sechs feine Zutaten, die wohl die meisten von uns immer zuhause haben.

Die Basis sind natürlich Haferflocken! Hier habe ich die feine Variante gewählt und ich würde euch diese auch Empfehlen, da der Teig damit einfach etwas homogener und die Konsistenz nach dem Backen nicht so brüchig wird, wie mit der grobblättrigen Variante. Lecker schmeckt aber bestimmt beides und vielleicht wollt ihr ja auch probieren, die beiden Haferflocken-Varianten zu mischen!

Außerdem habe ich Kokosraspeln und geriebene Haselnüsse verwendet. Hier beginnt auch schon die Spielwiese für euch! Ihr könnt gerne nur Kokosraspeln oder nur geriebene Haselnüsse verwenden, wenn ihr das lieber mögt. Außerdem könnt ihr auch andere Nüsse verwenden, die je nach Sorte, den Keksen einen ganz individuellen Geschmack verleihen. Wie wäre es zum Beispiel mit geriebenen Walnüssen oder Erdnüssen?

Damit die Kekse schön knusprig werden, ist auch eine Fettquelle wichtig. Hier habe ich mich für Kokosöl entschieden, da ich auch den Geschmack davon in diesem Rezept sehr gerne mag. Alternativ empfehle ich euch (vegane) Margarine. Ein anderes neutrales Pflanzenöl führt leider dazu, dass die Konsistenz etwas öliger und nicht generell nicht so gut wird, wie mit Kokosöl oder Margarine. Das würde ich euch deshalb eher weniger ans Herz legen. Was alternativ aber auch super funktioniert ist Nussmus. Hier empfehle ich euch besonders braunes Mandelmus oder gerne auch Erdnussmus! Beides schmeckt sehr lecker und intensiv!

Anstelle der Schokolade könnt ihr auch gerne gehackte Nüsse, Datteln oder anderes Trockenobst verwenden. Vorsichtig wäre ich nur mit Rosinen! Zumindest habe ich da leider schon öfter die Erfahrung gemacht, dass diese sehr leicht verbrennen, wenn sie direkt der Hitze im Backofen ausgesetzt sind. Bei den dünnen Keksen kann das sehr leicht passieren.

Ich habe die Kekse außerdem sehr dünn und eher klein gemacht. Je nach Dicke kann die Backzeit etwas variieren, aber ein guter Kennwert dafür, ob sie schon fertig sind ist, wenn sie schön goldbraun sind. Ich habe die Kekse außerdem nach etwa der Hälfte der Backzeit gewendet, damit sie auf der einen Seite nicht zu braun werden. So ist das Ergebnis echt perfekt geworden!

Ich empfehle euch auch, die Kekse vor dem Genießen vollständig auskühlen zu lassen. Sie härten noch sehr gut nach und werden erst im kalten Zustand so richtig schön knusprig. Am besten bewahrt ihr sie außerdem in einer kleinen Dose oder einem verschließbaren Glas auf. Im Idealfall auch immer in Griffweite parat, für eine kleine Snackpause!

Die Kekse lassen sich super mitnehmen zur Arbeit, zur Uni oder in die Schule. Sie sind der ideale Begleiter für Wanderungen, ein gemütliches Picknick oder einfach eine kleine Überraschung für einen lieben Menschen! Ich hoffe, das Rezept gefällt euch so gut wie mir und ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Hafer-Knusper-Kekse

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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 15 Min.
Portionen 12 Kekse
Autor Marlene Forstinger

Zutaten

  • 80 g Datteln, entsteint
  • 20 g Haselnüsse, gerieben
  • 10 g Kokosraspeln
  • 100 g Haferflocken
  • 25 g Kokosöl
  • 40 g Pflanzendrink
  • 25 g Schokolade
  • Vanillepulver

Anleitungen

  • Den Pflanzendrink erhitzen und die Datteln darin etwa 10 Minuten einweichen. Anschließend den Pflanzendrink mit den eingeweichten Datteln fein pürieren.
  • Die Haferflocken mit Vanillepulver, geriebenen Haselnüssen und Kokosraspeln mischen.
  • Das Kokosöl schmelzen und mit der Dattelmasse zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut vermischen und verkneten.
  • Die Schokolade hacken und unter den Keksteig kneten.
  • Aus dem Teig kleine Kugeln formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auflegen, vorsichtig flachdrücken und nach Belieben mit den Fingern noch etwas runder formen.
  • Die Kekse bei 170°C Ober-und Unterhitze etwa 15 Minuten backen. Die Kekse am besten nach der Hälfte der Backzeit wenden, damit sie auf der Oberseite nicht allzu braun werden.
  • Vor dem Verzehr am besten vollständig auskühlen lassen. Die Kekse härten noch nach und werden erst im kalten Zustand so richtig schön knusprig.

Notizen

Ich habe für dieses Rezept feine Haferflocken verwendet. Ihr könnt auch gerne grobe Haferflocken verwenden, allerdings wird die Konsistenz dann etwas brüchiger. Eine feine Idee ist auch, die beiden Varianten zu mischen.
Anstelle des Kokosöls könnt ihr auch (vegane) Margarine verwenden. Auch anderes Pflanzenöl funktioniert, aber die Konsistenz und auch den Geschmack finde ich persönlich mit Kokosöl oder Margarine besser. Eine leckere Alternative ist auch Nussmus statt dem Kokosöl. Hier kann ich euch braunes Mandelmus besonders empfehlen, da es sehr aromatisch ist und den Keksen noch extra Geschmack verleiht.
Ich mag die Kombi von Kokosraspeln und geriebenen Haselnüssen in diesem Rezept sehr gerne. Ihr könnt die Menge dieser Zutaten aber zum einen nach Belieben variieren, als auch gerne durch z.B. andere Nüsse eurer Wahl austauschen. Wie wäre es zum Beispiel mit geriebenen Walnüssen oder Erdnüssen?
Schokostückchen machen die Kekse meiner Meinung nach besonders lecker. Ihr könnt diese aber auch gerne weglassen, oder durch gehackte Trockenfrüchte oder Nüsse ersetzen. Das bringt auch etwas zusätzliche Textur in den Teig und macht die Kekse noch aromatischer. Bei Trockenfrüchten habe ich bei solchen Keksen mit gehackten Datteln die beste Erfahrung gemacht. Besonders Rosinen verbrennen sehr leicht und schnell, wenn sie auf der Keks-Oberfläche liegen.