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Veganer Dattel-Nuss-Strudel

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Habt ihr schon einmal selbst einen Nussstrudel gebacken? Wenn die Antwort Nein ist, oder ihr jetzt einfach auch Appetit auf so einen saftig fluffigen Nussstrudel bekommen habt, dann seid ihr hier genau richtig! Schon als ich klein war, habe ich mir wenn immer möglich, beim Bäcker diese feinen mit viel Staubzucker bestreuten Nussschnecken ausgesucht. Die waren gefühlt meistens so groß wie mein Kopf und einfach so gut!

Hier habe ich eine einfache und super leckere rein pflanzliche Variante gebacken, die es in Zukunft sicher regelmäßig geben wird: ein fluffiger Hefeteig reichlich bestrichen mit einer süßen Dattel-Walnuss-Füllung und ganz einfach zusammengedreht, sodass ein feines Marmormuster entsteht. Klingt das gut? Dann ran an den Backofen und los gehts!

Ein paar kleine Tipps habe ich aber wie immer noch für euch:

Ich habe für meinen Hefeteig pflanzliche Butter verwendet. Ihr könnt diese aber auch gerne durch Kokosöl, ein anderes pflanzliches Öl oder auch Nussmus austauschen. Beim Nussmus würde ich euch Mandelmus oder Cashewmus ans Herz legen, da diese einen recht feinen Geschmack haben, der hier sehr gut passt.

Bei den Nüssen bevorzuge ich Walnüsse oder auch Haselnüsse. Ich mag deren intensives Aroma sehr gerne. Ihr könnt aber auch eine bunte Mischung von Nüssen eurer Wahl verwenden oder eine etwas kreativere Kombi mit Pistazien oder auch gehackter Schokolade verwenden.

Eine feine Alternative zu den Datteln sind auch pürierte getrocknete Aprikosen. Die geben auch einen tollen fruchtigen Geschmack, der super mit den Nüssen harmoniert.

Falls auf der Oberseite recht viel Füllung austritt, würde ich euch empfehlen, den Babka während der Backzeit genau zu beobachten und gegebenenfalls abzudecken, damit er oben nicht zu braun wird.

Dieses Rezept eignet sich auch wunderbar, um kleine Schnecken zu backen. Dazu rollt ihr den Teig wie im Rezept zu einer großen Rolle. Doch anstatt diese längs zu halbieren, schneidet ihr einfach gleich große Stücke ab und backt diese mit der Schnittfläche nach oben etwa 20-25 Minuten. Für den extra süßen Zahn kann ich euch empfehlen, diese dann noch mit etwas Zitronen-Zuckerglasur oder auch Schokolade zu toppen.

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst ihn euch schmecken!

Veganer Dattel-Nuss-Strudel

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Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 30 Min.
Portionen 1 mittelgroßer Strudel

Zutaten

Für den Teig

  • 150 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 1/3 Pkg. Trockenhefe
  • 70 ml Pflanzendrink
  • 20 g Butter, vegan

Für die Füllung

  • 100 g Datteln
  • 2 EL Nüsse, gerieben
  • 2 EL Nüsse, grob gehackt
  • 20 g Butter, vegan
  • 75 ml Pflanzendrink
  • 1 TL Zimt
  • etwas Vanillepulver

Anleitungen

Für den Teig

  • Erwärmt den Pflanzendrink und lasst die vegane Butter darin schmelzen.
  • Mischt in einer Schüssel das Mehl mit Trockenhefe und Zucker. Gebt anschließend die Pflanzendrink-Butter-Mischung hinzu und verknetet alles zu einem glatten Teig.

Für die Füllung

  • Erhitzt den Pflanzendrink und weicht die Datteln etwa 10 Minuten darin ein. Gebt anschließend die vegane Butter dazu und püriert alles zu einer glatten Masse. Mischt nun die geriebenen und gehackten Nüsse, das Zimt und etwas Vanillepulver unter.

Zubereitung

  • Rollt den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem länglichen Rechteck aus und bestreicht die Teigoberfläche gleichmäßig mit der Dattel-Nuss-Füllung.
  • Rollt den Teig nun von der kurzen Seite her auf, sodass eine lange Rolle entsteht. Schneidet die Teigrolle längs in der Mitte durch und verdreht die beiden gefüllten Teigstränge zu einem Zopf.
  • Legt den Zopf anschließend in eine leicht eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backform und backt den Strudel bei 175°C Ober- und Unterhitze etwa 30 Minuten. Kontrolliert gerne mit einem Holzspieß, ob der Strudel durchgebacken ist. Vor dem Anschnitt empfehle ich euch, den Strudel etwas auskühlen zu lassen, da er sich dann leichter schneiden lässt.

Notizen

Bei den Nüssen kann ich euch Walnüsse oder Haselnüsse besonders empfehlen. Die haben so einen tollen intensiven Eigengeschmack, der hier sehr gut passt. Auch Pistazien schmecken sehr fein und besonders!
Der Strudel schmeckt auch sehr lecker, wenn er zum Abschluss noch mit einer Zitronen-Zuckerglasur oder etwas Schokolade getoppt wird.
Beim Backen empfehle ich euch, immer wieder mal nachzusehen, ob der Strudel oben nicht zu dunkel wird. Besonders wenn viel Füllung austritt, kann das rasch passieren. Ich würde euch dann empfehlen, den Strudel oben abzudecken, damit er nicht zu dunkel wird.