Kekse Süßes

Linzer Kekse

Auch wenn ich es liebe, Rezepten einen gesunden Twist zu verpassen, dürfen diese klassischen Linzerkekse nie in meiner weihnachtlichen Keksdose fehlen. Ein feiner Mürbeteig gefüllt mit selbstgemachter Marillen– oder Ribiselmarmelade. Linzer Kekse sind einfach jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes in der Weihnachtszeit.

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Linzer Kekse erinnern mich total an meine Kindheit! Klassische Mürbteigkekse waren jedes Jahr die erste Kekssorte, die wir in unserer Familie zusammen gebacken haben. Noch heute denke ich so gerne an die vorweihnachtlichen Abende zurück, an denen wir zusammen am Esstisch den Keksteig ausgerollt haben und stundenlang kleine Kekse ausgestochen haben. Während ich immer darum bettelte, den riesengroßen Engelsausstecher benutzen zu dürfen, naschte mein Papa den halben Keksteig roh. Meine Schwester stach zielstrebig Kekse aus und meine Mama versuchte unseren chaotischen Haufen halbwegs unter Kontrolle zu halten, damit wir am Ende wenigstens eine kleine Dose mit fertig zusammengesetzten Keksen haben würden. Die Kekse waren die besten überhaupt und es ist jedes Jahr wieder etwas Besonderes sie zu backen!

Einfach, achtsam genießen

Wenn ihr meinem Blog schon länger folgt, dann wisst ihr bestimmt, dass mein liebstes Süßungsmittel eigentlich Dattelpaste ist. Wenn möglich, ersetze ich Butter gerne mit Nüssen oder Nussmus und anstelle von weißem Mehl nutze ich gerne die Vollkorn-Variante oder auch Haferflockenmehl. Dieses Rezept ist vegan, aber im Gegensatz zu den meisten meiner Rezepte sehr klassisch. Es enthält normalen Haushaltszucker und ich verwende dafür am liebsten helles Dinkelmehl. Für einen feinen buttrigen Geschmack sorgt außerdem reichlich vegane Butter. Dieses Rezept hat genau in dieser Form einen ganz festen Platz in meinem Herzen. Es weckt einfach jedes Jahr wieder so viele schöne Erinnerungen und ich liebe es, wenn meine Familie gemeinsam am Tisch sitzt und wir uns gemeinsam die Kekse schmecken lassen. Gerade bei meiner Weihnachtsbäckerei liebe ich es, eine bunte Mischung aus gesund, vegan und klassisch umzusetzen. In meiner Keksdose darf alles nebeneinander sein und jeder darf sich aussuchen, was ihn oder sie gerade am meisten anlacht. Genau diese diese Einstellung bildet die Basis meiner Ernährung. Es gibt kein gut oder schlecht. Kein schwarz oder weiß. Alles darf da sein. Es macht Spaß, meinen Körper zu nähren. Bewusst und achtsam ohne strikte Regeln. Genau diese Gedanken möchte ich euch mit diesem Rezept auch gerne mitgeben.

Dieses Rezept mag ich auch deshalb so gerne, weil es herrlich einfach ist. Ich backe die Kekse wie schon zu Beginn erwähnt, seit ich denken kann. Es ist also das perfekte Rezept, um mit der ganzen Familie die Weihnachtsbäckerei einzuläuten. Der Teig ist ideal zum Ausstechen und mit unterschiedlichen Füllungen und Verzierungen wird aus einem klassischen Basis-Keks ein sehr vielseitiger Genuss.

Vom Basis-Keks zum vielseitigen Genuss

Ich fülle die Kekse gerne wie früher mit Marillenmarmelade und Ribiselmarmelade. Sehr lecker schmecken aber auch Himbeermarmelade oder Schokoaufstrich. Eurer Fantasie sind dabei aber keine Grenzen gesetzt. Mein Highlight beim Kekse backen ist auch immer das Verzieren. Ich verbringe in der Weihnachtszeit meistens viele Stunden damit, Musik zu hören und währenddessen meine Kekse mit geschmolzener Schokolade, gehobelten Mandeln, Zuckerglasur und anderen Toppings zu verfeinern. Das dauert immer einige Zeit, aber ich freue mich jedes Jahr wieder sehr darauf.

Der wichtigste Tipp fürs Kekse backen

Das Rezept ist sehr einfach und auch absolut gelingsicher. Ich habe nur einen sehr wichtigen Tipp für euch: Bitte heizt das Backrohr beim Kekse backen unbedingt vor. Sonst passiert es eigentlich immer, dass die Kekse ihre Form verlieren und zerlaufen. Das ist mir in den letzten Jahren ehrlich gesagt bereits einige Male passiert und ich muss mich daran selbst immer wieder erinnern. Beim Kochen und Backen verzichte ich häufig auf das Vorheizen, da es bei den meisten Rezepten keinen Unterschied macht und eher unnötig Energie verbraucht. Aber bei Keksen macht das Vorheizen auf jeden Fall einen großen Unterschied.

Ich wünsche euch eine unbeschwerte, entspannte und frohe Weihnachtszeit und ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für eure Weihnachtsbäckerei:

Linzer Kekse

Linzer Kekse

Rezept drucken
Vorbereitungszeit 40 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Portionen 20 Kekse
Autor Marlene Forstinger

Zutaten

  • 100 g Mandeln, gerieben
  • 200 g Dinkelmehl
  • 100 g Staubzucker
  • 200 g vegane Butter (Zimmertemperatur)
  • 1 TL Vanillezucker
  • etwas Abrieb einer Bio-Zitrone (optional)

Zum Füllen

  • Marillenmarmelade
  • Ribiselmarmelade

Anleitungen

  • Den Staubzucker in eine Schüssel sieben.
  • Die geriebenen Mandeln, das Dinkelmehl, den Vanillezucker und nach Belieben etwas Zitronenabrieb zu dem gesiebten Staubzucker in die Schüssel geben und alles gut vermischen.
  • Die warme Butter in kleine Stücke schneiden, zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten.
  • Den Teig zugedeckt für etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen.
  • Anschließend das Backrohr auf 180 Grad Ober-und Unterhitze vorheizen.
  • Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 2 mm dünn ausrollen und kleine Kekse ausstechen.
  • Die fertig ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für etwa 8 Minuten backen. Je nach Backofen und Teig-Dicke sollte die Backzeit muss die Backzeit eventuell etwas angepasst werden.
  • Die fertigen Kekse abkühlen lassen.
  • Jeweils ein Keks mit Marillenmarmelade bestreichen und mit einem zweiten Keks zusammensetzen.

Notizen

Am besten schmecken die Kekse, wenn sie etwas durchgezogen sind.

(2) Kommentare

  1. Da kann man kaum widerstehen, das schaut super lecker aus. Beste Grüße, Charlotte.

    1. Marlene Forstinger sagt:

      Vielen lieben Dank Charlotte! Bald ist ja zum Glück auch schon wieder Weihnachtsbäckerei angesagt:) Da wird es diese leckeren Linzer Kekse auf jeden Fall auch wieder geben:) Alles liebe, Marlene

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