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Cremige Haselnuss-Polenta mit Röstgemüse

Dies cremige Haselnuss-Polenta mit Röstgemüse ist ein richtiges Wohlfühlessen und noch dazu im Handumdrehen zubereitet. Geriebene und geröstete Haselnüsse machen die Polenta richtig aromatisch und das einfache Röstgemüse mit Kurkuma, gehackten Haselnüssen und Rosinen rundet das Gericht perfekt ab. Ich mag dieses Rezept auch deshalb so gerne, weil es hauptsächlich aus regionalen Zutaten besteht. Auch wenn saisonale Ernährung im Winter oft nicht ganz so leicht ist wie in der warmen Jahreszeit, gibt es auch jetzt so viel leckeres Gemüse und Obst wie beispielsweise Wurzelgemüse, Kürbis, Äpfel und Birnen. Da saisonale Produkte nicht nur richtig gut schmecken, sondern auch relativ günstig erhältlich sind, lohnt es sich auf jeden Fall sehr, diese öfter mal auf den Speiseplan zu setzen.

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So einfach gelingt die Zubereitung

Die Basis für dieses einfache Rezept bilden Maisgrieß, Haselnüsse und viel buntes Gemüse. Der Maisgrieß wird mit Gemüsebrühe, Salz, Kurkuma und geriebenen sowie gerösteten Haselnüssen gekocht. Für eine besonders cremige Konsistenz sorgt etwas Nussmus. Hierbei eignen sich Sorten mit sanftem Eigengeschmack wie beispielsweise Mandelmus und Cashewmus besonders gut. Das Röstgemüse ist ebenso rasch und einfach zubereitet wie die Polenta. Verfeinert wird das Gemüse nur mit etwas Kurkuma, Zimt, Rohrzucker, Apfelessig, Thymian und Salz. Außerdem kommen noch Rosinen sowie gehackte Haselnüsse hinzu. Diese bunte Mischung aus süß und herzhaft schmeckt richtig gut und ist außerdem besonders wärmend.

Vielseitige Alternativen

Für dieses Rezept eignen sich je nach Jahreszeit unterschiedliche Gemüsesorten. Im Winter schmeckt Wurzelgemüse und Kürbis besonders gut. Rote Rüben, Karotten, Pastinaken sowie Süßkartoffeln passen beispielsweise toll zur cremigen Polenta. Im Sommer schmecken Zucchini, Tomaten und Paprika sehr gut und Spargel sowie Bärlauch  kann ich euch im Frühling total empfehlen. Im Herbst serviere ich die cremige Haselnuss-Polenta gerne mit einer gemischten Pilzpfanne.

Ich schneide das Gemüse für dieses Rezept am liebsten in sehr feine Scheiben. So wird auch Wurzelgemüse und Kürbis schon nach kurzem Braten weich. Wenn ihr es in größere Stücke schneidet, könnt ihr nach dem Anbraten einen Schuss Wasser hinzugeben und das Gemüse darin weich dünsten.

Die Erbsen sorgen in diesem Rezept nicht nur für Geschmack, sondern auch für pflanzliche Proteine. Alternativ lassen sie sich besonders gut mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Teller- oder Berglinsen sowie Sojabohnen ersetzen. Sehr gut passt auch angebratener Tofu, Tempeh oder Seitan dazu.

Das Nussmus ist bei der Polenta nicht unbedingt notwendig, sorgt aber für eine besonders cremige Konsistenz. Alternativ könnt ihr etwas Kokosmilch oder pflanzliche Sahne einrühren.

Maisgrieß dickt beim Kochen generell rasch ein und ist nur ganz frisch schön cremig. Kühlt die Polenta ab, wird sie eher stichfest. Daraus lassen sich dann beispielsweise auch leckere Polentaschnitten braten. Generell schmeckt dieses Gericht immer am besten, wenn es ganz frisch serviert wird.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere leckere Rezepte für schnelle Mittag- und Abendessen:

Cremige Haselnuss-Polenta mit Röstgemüse

Cremige Haselnuss-Polenta mit Röstgemüse

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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 15 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten

Für die Polenta

  • 100 g Maisgrieß
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Nussmus (z. B. Cashewmus, Mandelmus)
  • 1 EL Haselnüsse, gerieben und geröstet
  • 1/4 TL Kurkuma
  • etwas Salz

Für das Röstgemüse

  • 400 g Gemüse (z. B. Kürbis, Pastinake, Karotten, rote Rüben)
  • 1/2 Apfel
  • 150 g Erbsen, aufgetaut
  • 1 EL Apfelessig
  • 1/2 TL Rohrzucker (alternativ Kokosblütenzucker, Agavendicksaft)
  • 3-4 Thymianzweige, abgerebelt (alternativ Petersilie)
  • eine Handvoll Haselnüsse, ganz
  • 1 EL Rosinen (alternativ zwei gehackte Datteln)
  • 1/2 TL Kurkuma
  • eine Prise Zimt
  • etwas Salz
  • 1-2 EL Bratöl

Anleitungen

  • Das Gemüse und den Apfel für das Röstgemüse je nach Sorte schälen und in sehr feine Scheiben oder kleine Stücke schneiden.
  • Das geschnittene Gemüse und den Apfel zwei bis drei Minuten in Bratöl anbraten. Dann Erbsen, Rohrzucker, Salz, Zimt, Kurkuma, Thymian und Apfelessig hinzugeben und alles weitere drei bis fünf Minuten anbraten. Je nach Gemüsesorte eventuell einen Schuss Wasser hinzugeben und das Gemüse damit etwas weich dünsten (siehe Notizen).
  • Währenddessen die Gemüsebrühe mit Salz und Kurkuma zum Kochen bringen, dann den Maisgrieß und die geriebenen Haselnüsse einrühren und die Polenta bei geringer Hitze etwa fünf Minuten köcheln lassen bis die Konsistenz cremig ist. Dann das Nussmus einrühren.
  • Die Haselnüsse grob hacken und dann mit den Rosinen unter das Röstgemüse mischen.
  • Die cremige Haselnuss-Polenta mit dem Röstgemüse anrichten und sofort servieren.

Notizen

Für dieses Rezept eignen sich je nach Jahreszeit unterschiedliche Gemüsesorten. Im Winter schmeckt Wurzelgemüse und Kürbis besonders gut. Rote Rüben, Karotten, Pastinaken sowie Süßkartoffeln passen beispielsweise toll zur cremigen Polenta. Im Sommer schmecken Zucchini, Tomaten und Paprika sehr gut und Spargel sowie Bärlauch  kann ich euch im Frühling total empfehlen. Im Herbst serviere ich die cremige Haselnuss-Polenta gerne mit einer gemischten Pilzpfanne.
Ich schneide das Gemüse für dieses Rezept am liebsten in sehr feine Scheiben. So wird auch Wurzelgemüse und Kürbis schon nach kurzem Braten weich. Wenn ihr es in größere Stücke schneidet, könnt ihr nach dem Anbraten einen Schuss Wasser hinzugeben und das Gemüse darin weich dünsten.
Das Nussmus ist bei der Polenta nicht unbedingt notwendig, sorgt aber für eine besonders cremige Konsistenz. Alternativ könnt ihr etwas Kokosmilch oder pflanzliche Sahne einrühren.
Der Maisgrieß dickt sehr rasch ein und ist nur ganz frisch schön cremig. Kühlt die Polenta ab, wird sie eher stichfest. Daraus lassen sich dann beispielsweise auch leckere Polentaschnitten braten. Generell schmeckt dieses Gericht immer am besten, wenn es ganz frisch serviert wird.
Die Erbsen sorgen in diesem Rezept nicht nur für Geschmack, sondern auch für pflanzliche Proteine. Alternativ lassen sie sich besonders gut mit Kichererbsen, Kidneybohnen, Teller- oder Berglinsen sowie Sojabohnen ersetzen. Sehr gut passt auch angebratener Tofu, Tempeh oder Seitan dazu,