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Rustikales Kartoffelbrot mit Süßkartoffeln

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Rustikales Kartoffelbrot mit Süßkartoffeln

So sehr ich Sauerteigbrot liebe — wenn ein Hefebrot, dann am liebsten dieses mit Kartoffeln! Begonnen hat die Liebe zu Kartoffelbrot vor Jahren in einem Urlaub in Griechenland. Meine Familie und ich waren damals mit Auto und Zelt unterwegs und soweit ich mich erinnern konnte auch noch ohne Klimaanlage. Jeder, der im Hochsommer schon mal in Griechenland war, wird wissen, dass dort um diese Zeit eine absolut brütende Hitze herrscht und das Zelt somit zu einer Dampfsauna wird! Und obwohl wir täglich gefühlt unser Körpergewicht ausschwitzten, waren das einfach unvergessliche Tage für mich! Griechenland ist einfach ein besondere Land mit seinem wunderschönen Meer, den endlosen Stränden, der beeindruckenden Landschaft, der lauten und fröhlichen Kultur und vor allem natürlich auch mit all dem unglaublich leckeren Essen! Besonders die Vielfalt an reifen Früchten wie Feigen, frisch vom Baum, riesige Melonen und die süßesten Pfirsiche, deren Saft alles so klebrig gemacht hat, ist einfach genial! Im Urlaub haben wir dort oft ein köstliches Weißbrot gegessen, das eine richtig schöne Kruste hatte und wunderbar saftig war. Irgendwann haben wir mal genauer nachgesehen und bemerkt, dass es sich dabei um ein Kartoffelbrot gehandelt hat. Das war uns bis dahin noch eher wenig bekannt, doch seitdem bin ich mehr als verliebt in diesen Geschmack.

So einfach gelingt die Zubereitung

Das Rezept für mein Kartoffelbrot ist unglaublich einfach und besticht trotzdem durch die perfekte Harmonie der Zutaten! Alles was ihr dafür braucht sind Kartoffeln, Süßkartoffeln, helles Mehl, etwas Salz, Hefe, und Wasser.

Für dieses Rezept verwende ich am liebsten helles Dinkelmehl, weil das Brot dadurch extra schön fluffig wird. Ihr könnt natürlich auch Vollkornmehl verwenden, dann ist aber etwas mehr Wasser nötig, damit der Teig auch eine gute Konsistenz bekommt und das Brot dann auch gut aufgeht. Am ehesten würde ich euch aber empfehlen, die Mehlsorten zu mischen, wenn ihr gerne auch Vollkornmehl verwenden wollt. Ein Verhältnis von 1:1 oder 2:1 zugunsten von hellem Mehl funktioniert bei mir immer am besten.

Rustikales Kartoffelbrot mit Süßkartoffeln
Meine persönlichen Genuss-Tipps

Ich backe das Brot gerne auch nur mit Kartoffeln, oder auch gerne mit Kürbis statt den Süßkartoffeln. Bei Kürbis würde ich euch am ehesten Hokkaido oder Butternuss empfehlen. So wird aus dem Brot ein himmlischer Herbst- und Wintergenuss.

Das Brot schmeckt am allerbesten, wenn es noch sehr warm ist – am besten sogar direkt frisch aus dem Ofen! Kalt ist es natürlich auch super lecker, aber ich würde euch wenn möglich empfehlen, es noch einmal kurz zu toasten! Besonders gut schmeckt dazu ein großer griechischer Salat mit sonnengereiften Tomaten, Gurken, rohem Zwiebel, Oliven und einem feinen Dressing aus kaltgepresstem Olivenöl, etwas Essig, Salz, Pfeffer und mediterrane Kräuter wie Basilikum, Thymian und Rosmarin! Alternativ esse ich das Brot auch sehr gerne als gegrilltes Sandwich mit etwas (pflanzlichem) Käse, Tomaten und frischem Thymian.

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Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Rustikales Kartoffelbrot mit Süßkartoffeln

Rustikales Kartoffelbrot mit Süßkartoffeln

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Vorbereitungszeit 25 Min.
Zubereitungszeit 1 Std. 45 Min.
Portionen 1 Brot

Zutaten

  • 500 g Dinkelmehl, hell
  • 100 g Kartoffeln, mehlig und geschält
  • 300 g Süßkartoffeln, geschält
  • 1 Pkg. Trockenhefe
  • 150 ml Wasser
  • 1/2 TL Rohrzucker
  • 1 TL Salz

Anleitungen

  • Die Kartoffeln und Süßkartoffeln entweder im Ganzen dämpfen oder als schnelle Alternative: kleinschneiden und in etwas Salzwasser gar kochen.
  • Währendessen das Mehl mit Salz, Rohrzucker und Trockenhefe mischen.
  • Die fertig gekochten Kartoffeln und Süßkartoffeln mit einer einer Gabel zerdrücken bis ein stockiger Brei entstanden ist.
  • Den zerstampften Kartoffeln zu den trockenen Zutaten geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten, in eine beschichtete oder mit Backpapier ausgelegte Backform geben und mindestens 45 Minuten ruhen lassen.
  • Wenn der Teig schön aufgegangen ist, das Brot bei 180°C Ober-und Unterhitze etwa 60 Minuten backen. Am besten kontrolliert ihr mit der Stäbchenprobe, ob das Brot durch ist.

Notizen

Ich backe Brot am liebsten in einer Kastenbackform, weil es da schön hoch wird und nicht auseinander läuft. Ihr könnt es aber auch in jeder anderen Form, oder auch ganz ohne Form auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech backen. Es wird dann etwas flacher, aber genauso knusprig und lecker.
Für eine besonders aromatische Variante, könnt ihr auch etwas gehackten Rosmarin, Thymian und zerbröselten (pflanzlichen) Feta unter den Teig mischen.
Am liebsten backe ich dieses Brot mit hellem Dinkelmehl, weil es dadurch schön fluffig wird. Wenn ihr gerne Vollkornmehl verwenden wollt, würde ich euch für ein fluffiges Ergebnis am ehesten empfehlen, ein Verhältnis von 1:1 oder 2:1 von hellem und Vollkornmehl zu wählen. Außerdem benötigt ihr dann einen Schuss mehr Wasser, damit der Teig auch eine schöne homogene Konsistenz bekommt. Wie viel Wasser ihr genau mehr braucht, hängt allerdings sehr von dem verwendeten Vollkorn-Mehl und dem Mengenverhältnis der beiden Mehlsorten ab.