Eintöpfe & Currys Herzhaftes

Goldenes Linsen-Gemüsecurry

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Curry zählt seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsgerichten und ich finde es immer wieder erstaunlich, welche Vielfalt es davon gibt. Der Name Curry wird zwar oft mit der indischen Küche assoziiert, wurde aber tatsächlich von den Briten geprägt. So wurde der Begriff Curry ursprünglich als Bezeichnung für die in Indien üblichen Gewürze eingeführt, die häufig in den eintopfähnlichen Gerichten verwendet wurden. Generell versteht man unter Curry kein spezielles Rezept, sondern vielmehr ein Gericht basierend auf einer cremigen Sauce mit Fisch, Fleisch oder Gemüse und verschiedenen Gewürzen.

Dieses Curry — oder vielmehr dieser asiatisch inspirierte Eintopf — ist ein einfaches Wohlfühlessen, das sich auch perfekt für Tage eignet, an denen wenig Zeit zum Kochen bleibt. Darin steckt viel buntes Gemüse und Kokosmilch, Kurkuma und Ingwer sorgen für eine feine exotische Note. Ich serviere dazu am liebsten Reis als klassische Sättigungsbeilage, die das Gericht wunderbar abrundet. Außerdem ist das Curry dank Erbsen und roten Linsen auch reich an pflanzlichem Protein.

Viele Gründe für mehr rote Linsen auf dem Speiseplan

Rote Linsen zählen mit zu meinen liebsten Hülsenfrüchten und kommen in meiner Küche ziemlich oft zum Einsatz. Ganz gleich ob für Eintöpfe, Currys, Aufstriche oder cremige Saucen — rote Linsen sind ein echter Allrounder, der eine Vielzahl an Gerichten aufwertet! Ich verwende rote Linsen immer dann besonders gerne, wenn ich eine cremige Konsistenz haben möchte. Beim Kochen zerfallen diese Linsen sehr rasch und sorgen so für eine tolle Bindung in diversen Gerichten, die man sonst nur mit Stärke oder ähnlichen Produkten erreicht. Außerdem eignen sich rote Linsen perfekt für die schnelle Küche, da sie nicht vorher eingeweicht werden müssen und in etwa 20 Minuten fertig gekocht sind.

Rote Linsen liefern außerdem viele Ballaststoffe, die eine gute Verdauung unterstützen und auch lange angenehm sättigen. Sie stecken außerdem voller pflanzlicher Proteine. Verzehrt man sie beispielsweise mit einer Portion Reis, bekommt man alle acht essenziellen Aminosäuren, die der Körper sonst nicht von alleine herstellen kann. So ist man spielend leicht und mit Genuss optimal versorgt. Diesen Tipp habe ich auch in diesem Rezept umgesetzt und zum Curry direkt Reis serviert.

Obendrein stecken in roten Linsen unter anderem Zink, Folsäure, Magnesium und auch einige B-Vitamine, die beispielsweise für einen gesunden Stoffwechsel und unser Nervensystem von großer Bedeutung sind. Es gibt also unzählige Gründe — neben dem tollen Geschmack — warum rote Linsen öfter mal auf dem Speiseplan stehen sollten!

Meine persönlichen Genuss-Tipps

Beim Gemüse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Anstelle von Zucchini, Karotten und Erbsen schmecken beispielsweise auch Süßkartoffel, Kürbis, Mais oder Blattspinat sehr gut. Hier könnt ihr euch je nach Saison und Geschmack quer durchs Gemüsebeet austoben und immer neue Varianten kreieren.

Ich serviere das Curry am liebsten mit Reis, Quinoa oder Hirse. Auch selbstgemachtes Naan passt sehr gut dazu. Eine erfrischende Note bekommt das Curry außerdem durch etwas frischen Zitronen- oder Limettensaft. Das Curry eignet sich auch perfekt zum Mitnehmen zur Arbeit, Schule oder zu anderen Terminen. In ein hitzebeständiges Glas gepackt, könnt ihr es dann beispielsweise im Handumdrehen in der Mikrowelle aufwärmen und habt direkt ein warmes Mittag- oder Abendessen zum rundum Wohlfühlen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Goldenes Linsen-Gemüsecurry

Goldenes Linsen-Gemüsecurry

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Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 25 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 50 g Linsen, rot
  • 100 g Erbsen, tiefgekühlt
  • 1 Zucchini, mittelgroß
  • 2 Karotten
  • 400 ml Kokosmilch
  • 2 cm Ingwer, frisch und fein gehackt
  • 1 TL Kurkuma
  • eine Prise Kokosblütenzucker
  • 1-2 EL Sojasauce
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 kl. Tasse Reis
  • etwas Salz

Anleitungen

  • Den Reis mit der 1,5-fachen Menge Wasser und einer Prise Salz zum Kochen bringen und dann zugedeckt bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis der Reis gar ist.
  • Währenddessen die Zucchini und die Karotten halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Das Gemüse anschließend in einer Pfanne in Sesamöl anbraten.
  • Wenn das Gemüse gut angebraten ist, die Erbsen, den fein geschnittenen Ingwer, Kurkuma und eine Prise Kokosblütenzucker hinzugeben und kurz mitrösten.
  • Anschließend Kokosmilch, rote Linsen und Sojasauce hinzugeben und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen bis die Linsen weich und das Curry schön cremig ist. Zum Abschluss mit etwas Salz abschmecken und mit Reis, frischer Petersilie und nach Belieben etwas frischem Zitronensaft servieren.

Notizen

Die roten Linsen eignen sich hier besonders gut, da sie beim Kochen schnell zerfallen und eine fast cremige Konsistenz bekommen. Alternativ eignen sich auch gelbe Linsen. Anstelle von Linsen können aber auch gerne Kichererbsen oder auch Bohnen verwendet werden. Auch diese Hülsenfrüchte liefern wertvolles pflanzliches Protein und halten dadurch auch noch etwas länger satt. Um dennoch eine schön cremige Konsistenz zu bekommen, könnt ihr ein oder zwei fein gewürfelte Kartoffeln beim Gemüse untermischen. Diese geben natürliche Stärke ab und sorgen dadurch auch für eine tolle Cremigkeit.
Beim Gemüse sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Anstelle von Zucchini, Karotten und Erbsen schmecken beispielsweise auch Süßkartoffel, Kürbis, Mais oder Blattspinat sehr gut. Hier könnt ihr euch je nach Saison und Geschmack quer durchs Gemüsebeet austoben und immer neue Varianten kreieren.