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Einfache Saaten-Cracker

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Einfache Saaten-Cracker

Diese schnellen Saaten-Cracker sind ultra knusprig, ultra schnell zubereitet und ultra lecker! Was ich an diesem Rezept besonders gerne mag ist, dass es super einfach und auch sehr variabel ist. Die Basis bilden Mehl, Haferflocken, Wasser und natürlich eine bunte Vielfalt an Saaten und Kernen. Je nach Geschmack, Lust und Laune kann man seiner Fantasie hier freien Lauf lassen und sich so richtig austoben. Ich verwende beispielsweise gerne Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Sesamöl. Diese Sorten habe ich auch eigentlich immer auf Vorrat zuhause. Kürbiskerne, Chiasamen oder geröstete goldene Leinsamen schmecken aber auch richtig fein!

Das Basis-Rezept enthält einfach nur eine großzügige Prise Salz als Geschmacksverstärker. Durch die Zugabe von getrockneten Kräutern oder Gewürzen könnt ihr aber ganz einfach unterschiedliche Geschmackssorten herstellen. Ich habe die Cracker bereits mit Rauchsalz und Paprikapulver gebacken, sowie mit Rosmarin und mediterranen Kräutern. Eine Variante mit Curry stelle ich mir auch richtig toll vor!

Tipps für extra knusprige Cracker

Ich mag dieses Rezept auch deshalb so gerne, weil es zwar viele gesunde Fette durch die Saaten und Kerne enthält, aber kein zusätzliches Öl. In vielen Cracker-Rezepten wird eine ordentliche Menge Öl verwendet und dabei wird nicht selten auf eher billiges und nährstoffarmes Pflanzenöl zurückgegriffen. Versteht mich bitte nicht falsch: Fett ist super wichtig und Öl kommt auch in meiner Küche täglich zum Einsatz. Bei Crackern wird Öl aber oft nicht so sehr als Geschmacksträger oder Nährstofflieferant verwendet, sondern soll meistens einfach nur für Knusprigkeit sorgen. Ich kann euch aber versprechen, dass meine Cracker auch für ein perfektes Knusper-Erlebnis sorgen! Wichtig ist dabei, dass ihr den Teig so dünn wie möglich auf das Backpapier streicht. Außerdem ist nicht nur der Backprozess entscheidend, sondern vor allem auch die Trocknungszeit. Hier müsst ihr allerdings den Ofen nicht stundenlang auf niedriger Temperatur laufen lassen! Es reicht vollkommen aus, wenn ihr die Cracker nach der Backzeit im heißen Ofen in der Resthitze fertig trocknen lasst. Wenn dann der Ofen und auch die Cracker ausgekühlt sind, habt ihr eine wunderbare crunchy Konsistenz und ganz nebenbei die Energie optimal genutzt. Das nenne ich mal eine Win-Win-Situation!

Mein persönlicher Genusstipp

Die Cracker eignen sich wunderbar als herzhafter Snack für Zwischendurch. Am allerliebsten dippe ich sie in selbstgemachte Dips oder auch als crunchy Topping für einen leckeren bunten Salat.

Hier habe ich euch noch ein paar Inspirationen für Dips verlinkt, die ihr bereits auf meinem Blog findet:

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

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Einfache Saaten-Cracker
Einfache Saaten-Cracker

Einfache Saaten-Cracker

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Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.

Zutaten

  • 45 g Dinkelmehl
  • 25 g Haferflocken, fein
  • 100 ml Wasser
  • 40 g Leinsamen, grob geschrotet
  • 20 g Sesam
  • 20 g Sonnenblumenkerne
  • 1/4 TL Salz
  • Gewürze und getrocknete Kräuter nach Belieben

Anleitungen

  • Vermischt alle Zutaten gut miteinander und lasst den Teig etwa 15 Minuten quellen.
  • Streicht den Teig dann dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backt den Teig bei 180°C Ober- und Unterhitze 10 Minuten.
  • Nehmt den vorgebackenen Cracker-Teig anschließend aus dem Ofen (die Konsistenz sollte zu diesem Zeitpunkt schon eher fest sein) und schneidet den Teig in kleine Rauten. Gebt den Teig anschließend wieder in das Backrohr und backt die Cracker für weitere 5-10 Minuten bis sie schön goldbraun sind.
  • Dreht anschließend die Hitze ab und lasst die Cracker im Ofen bei der Resthitze weiter trocknen.
  • Wenn die Cracker vollständig ausgekühlt sind, könnt ihr sie in ein Weckglas oder eine Keksdose füllen.

Notizen

Die Cracker halten sich in einer Keksdose oder einem Weckglas mehrere Tage oder sogar Wochen. Bei uns sind sie aber eigentlich immer innerhalb weniger Tage aufgegessen.
Die exakte Backzeit kann abhängig davon, wie dünn ihr den Teig auf das Backblech streicht, etwas variieren. Ich empfehle hier, so dünn wie möglich, weil die Cracker dann am knusprigsten werden. Am besten klappt das Verstreichen mit einem Teigspatel oder einem Esslöffel, dessen Rücken ihr mit etwas Wasser befeuchtet.
 
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