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Harissa-Kichererbsen-Eintopf

Dieser Tomaten-Kichererbsen-Eintopf mit Harissa ist sehr einfach zuzubereiten, vegan und richtig lecker. Der Eintopf ist dezent scharf und zugleich fruchtig mit Harissa, getrockneten Aprikosen und gehackten Mandeln sowie einer Prise Zimt und Kurkuma. Die Kichererbsen liefern zudem pflanzliche Proteine und sorgen dafür, dass der Eintopf angenehm satt macht. Ich serviere dazu gerne Couscous und toppe den Eintopf mit frischen Kräutern sowie etwas (pflanzlichem) Joghurt.

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Harissa-Kichererbsen-Eintopf

Die Basis für diesen Eintopf bilden Kichererbsen, gewürfelte Tomaten, Gewürze, getrocknete Aprikosen und Harissa.

Was ist eigentlich Harissa?

Harissa ist eine scharfe Gewürzpaste, die vor allem in der nordafrikanischen, aber auch in der israelischen und mittlerweile auch in der europäischen Küche gerne verwendet wird. Es gibt viele verschiedene Varianten, doch die Basis bilden für gewöhnlich Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen und Knoblauch. Die scharfe Paste wird als vielseitiges Würzmittel für Suppen, Eintöpfe, Reisgerichte, Teigwaren aber auch einfach als Brotaufstrich verwendet. Diesem Eintopf verleiht Harissa eine tolle Schärfe, die richtig gut zu den Tomaten und den orientalischen Aromen passt. Ich habe in diesem Rezept ein Bio-Harissa-Gewürz verwendet. Ihr könnt aber auch eine Harissa-Gewürzpaste verwenden. Da Harissa unterschiedlich scharf ist, verwendet gerne so viel oder so wenig, wie ihr mögt und wie euch am besten schmeckt. Da Schärfe mit der Kochzeit zunimmt, ist es ratsam, am Anfang eher vorsichtig zu würzen und gegebenenfalls am Schluss noch einmal etwas Chili oder Harissa hinzuzugeben.

Ist scharfes Essen gesund?

In Maßen kann scharfes Essen übrigens auch die Verdauung und einen gesunden Stoffwechsel unterstützen, weil die Schärfe die Magensaftproduktion ankurbelt. Außerdem regt scharfes Essen die Durchblutung an. Indem beispielsweise die Schleimhäute stärker durchblutet werden, wird das Geschmacksempfinden etwas intensiver und wird sind dadurch in der Lage, Aromen besser rauszuschmecken und zu differenzieren. Wichtig ist aber, dass zu scharfes Essen genau das Gegenteil anregen kann. Im schlimmsten Fall kann zu scharfes Essen sogar schmerzhaft sein und das Geschmacksempfinden so verändern, dass der einzig bleibende Eindruck „scharf“ ist. Vielleicht habt ihr so eine Erfahrung bereits einmal mit Chilis oder scharfer Tabasco-Sauce gemacht. Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass bei Schärfe weniger auf jeden Fall mehr ist.

Pflanzliche Proteine

Die Kichererbsen sind nicht nur eine wichtige Hauptzutat in diesem Rezept, sondern liefern auch wertvolle pflanzliche Proteine. Nach Belieben könnt ihr den Eintopf aber auch gerne mit anderen Hülsenfrüchten wie weißen Bohnen, Kidneybohnen oder schwarzen Bohnen zubereiten. Auch verschiedene Linsensorten schmecken sehr gut, liefern ebenfalls viele Nährstoffe und machen angenehm satt.

Harissa-Kichererbsen-Eintopf
Vielseitig verfeinern

Als Beilage passen zu diesem Eintopf diverse (Pseudo-)Getreidesorten wie Reis, Couscous, Hirse, Rollgerste oder Quinoa. Außerdem passt Fladenbrot oder einfach frisches Baguette sehr gut dazu. Je nachdem wie scharf der Eintopf ist, eignet sich etwas pflanzliches Joghurt ideal als kühlendes Topping, das die Schärfe etwas abmildert. Ich verfeinere den Eintopf außerdem gerne mit frischen Kräutern sowie etwas Zitronensaft und gehobelten Mandeln.

Der Eintopf schmeckt nicht nur frisch sehr gut, sondern eignet sich auch ideal zum Vorbereiten und Mitnehmen. Im Kühlschrank hält er sich beispielsweise mindestens drei bis vier Tage. Ich bewahre ihn gerne in einer Glas-Box oder einer Brotdose aus Edelstahl auf, weil ich ihn darin entweder direkt aufwärmen oder gut mitnehmen kann.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Alles Liebe, Marlene

PS: Auf meinem Blog findet ihr bereits viele weitere Ideen für wärmende Eintöpfe und cremige Currys:

Harissa-Kichererbsen-Eintopf
Harissa-Kichererbsen-Eintopf

Harissa-Kichererbsen-Eintopf

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Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 15 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte, groß
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten, gewürfelt
  • 240 g Kichererbsen, gekocht
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL Harissa
  • 1/2 Tl Kurkuma
  • 1/4 TL Dattelzucker
  • 2 Aprikosen, getrocknet
  • 1 EL Mandeln, gehackt
  • eine Prise Zimt
  • etwas Salz
  • 2 EL Bratöl

Anleitungen

  • Die Zwiebel und die Karotte schälen und beides sehr fein schneiden. Anschließend zusammen in Bratöl anbraten.
  • Nach zwei bis drei Minuten das Tomatenmark, die Gewürze, die gehackten Mandeln und den Dattelzucker hinzugeben und einige Minuten mitrösten.
  • Währenddessen die Kichererbsen unter fließendem Wasser in einem Sieb gut abspülen und die Aprikosen klein schneiden. Dann die Kichererbsen und die klein geschnittenen Aprikosen zusammen mit den gewürfelten Tomaten, sowie einer fein gehackten Knoblauchzehe zu der gewürzten Zwiebel-Karotten-Mischung geben. Alles etwa 10 bis 15 Minuten köcheln lassen.
  • Den fertigen Eintopf nach Belieben mit Couscous, Reis oder Fladenbrot sowie frisch gehackter Petersilie und etwas Joghurt servieren.

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